Abnehmen mit Stress funktioniert nicht

Zuviel Stress – Wenn abnehmen einfach nicht funktioniert

Abnehmen mit Stress funktioniert nicht

Was kann man tun, wenn Abnehmen einfach nicht funktioniert. Ständig laufen gehen. Eine Diät nach der anderen und immer mehr Unzufriedenheit macht sich breit.  Wie es jetzt endlich funktionieren kann es möglich ist sein Ziel zu erreichen. Hier in dem Bericht.

Laufen und trotzdem bleibt der Bauch

Ich möchte von einer Begegnung mit einer Frau, die heute an mir vorbeigelaufen ist, berichten. Diese
Frau war sehr sportlich gekleidet. Sie wirkte sehr fit und schlank. Von weitem war zu hören, dass sie
mit jemanden spricht. Sie hatte ihr Headset in den Ohren und telefonierte offenbar mit einer
Freundin. Wie sie zu mir näher kommt, bemerke ich, dass ihr Laufstil sehr angestrengt und verbissen
wirkt. Sie hatte keine Sekunde Zeit den schönen Herbsttag und die Sonnenstrahlen zu genießen.
Folgende Gesprächsfetzen konnte ich wahrnehmen, als sie an mir vorbeiläuft. „Weißt du was…Ich
habe jetzt 53 kg und noch immer einen Bauch”

Ein Blick hinter die Kulissen - wenn abnehmen nicht funktioniert

Wenn man hinterfragt, warum sie einen schönen Bauch haben will und warum ihr das so wichtig ist geht es um Anerkennung und Selbstwert. Diese Frau wird meiner Meinung nach auf der Suche nach ihrem Selbstwert getrieben – was einen enormen Stress erzeugt.

Das Abnehmgeheimnis

Und nun darf ich ein Geheimnis verraten. Der Grund, warum sie läuft, ist nicht ihr Gewicht oder ihr
Bauch. Das Motiv hinter den Kulissen ist viel subtiler und tiefgründiger! Wovon wird sie getrieben?
Warum will sie einen flachen Bauch haben? Nein es geht in erster Linie bei ihr nicht um den flachen
Bauch.

Stress und Abnehmen - Ein Wiederspruch

Und jetzt noch ein Riesengeheimnis! Diese Frau wird trotz Laufen und noch so viel Sport ihr
Bauchfett nicht verlieren! Der Grund ist der Stress. Durch das hohe Stressniveau erzeugt ihr Körper
sehr viel vom Stresshormon Cortisol. Dieses Hormon wirkt sich auf die Insulinaufnahme und den
Abbau aus. Was wiederum den Fettabbau hemmt.
Unter Stress kann man nicht abnehmen.

Mein Lösungsweg

Mein Lösungsweg für diese Frau wäre ihr Selbstwertgefühl zu stärken und in ihr eine
Bewegungsfreude zu entfachen, die sie automatisch zur Bewegung veranlasst, ohne dass sie
getrieben wird. Die Reserven am Bauch verschwinden dann wie von selbst!!!

The next step - der nächste Schritt zur Veränderung

Veränderung suchen und finden

Ist man mit seinem Leben restlos und komplett zufrieden, will man wahrscheinlich auch nichts daran verändern. Aber wer ist das schon? In irgendeinem Bereich gibt es doch immer noch Raum für mehr. Und das ist auch gut so, denn für persönliches Wachstum und einen glücklichen Lebenswandel ist Veränderung absolut notwendig. Ansonsten stagniert der Mensch, und schränkt sich in seiner eigenen Entwicklung ein.

Die richtigen Fragen stellen

Sucht man Veränderung, so kann man damit beginnen, sich immer wieder Fragen zu stellen, was man eigentlich gerne im eigenen Leben möchte. Beispiele für solche Fragen wären: 

  • Wie will ich leben, und wo?
  • Welche Menschen möchte ich in meinem Leben haben?
  • Was macht mir Freude?
  • Was stört mich?
  • Welche Arbeit möchte ich haben?
  • Was macht mich wirklich zufrieden?

Eine innere Veränderung kann durch Antworten auf diese Fragen beginnen. Oder auch, wenn man merkt, dass der aktuelle Lebensentwurf nicht mehr zu einem passt. Oft erlebt man in dieser Situation dann einen Drang zur Entwicklung, der daraus entsteht, dass die inneren Bewertungen einer Situation nicht mehr mit dem Erleben derselben Sache zusammenpassen. Diesen inneren Drang kann man einerseits dazu nutzen, etwas zu verändern, manche Menschen entscheiden sich aber dazu, mit ihrer Unzufriedenheit auszukommen und nichts zu machen. 

Vielleicht, weil sei zu wenig Möglichkeiten sehen, oder ihnen der Preis zu hoch erscheint. Dabei ist es in den meisten Fällen besser, offen für Veränderungen zu sein, und sein Leben selbstentschieden zu gestalten. Schließlich leidet man und wird unzufrieden, wenn man sich gegen die innersten Bedürfnisse und Sehnsüchte entscheidet.

Warum fällt Veränderung nicht immer leicht?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, denn der alte Trott ist bequem und bekannt. Will man Veränderung, so muss man zuerst Verhaltensmuster durchbrechen, und das nicht nur einmal, sondern immer wieder – bis neue Impulse zu Gewohnheiten werden. Noch dazu kommt, dass Veränderungen Energie und Kraft kosten, und man nie 100% sicher weiß, was nachher kommt. Soll man sie deshalb meiden? Natürlich nicht! Weiterentwicklung funktioniert nicht, wenn alles gleichbleibt, und auch die inneren Wünsche und Bedürfnisse ändern sich im Laufe des Lebens.

Wie Veränderung gelingt

Möchte man den Alltag umkrempeln, um persönliche Bedürfnisse verwirklichen zu können, so geht das nicht von einem Tag auf den anderen. Will man am Lebensstil dauerhaft etwas verändern, kann man mit einigen Methoden den Rückfall in alte Routinen vermeiden:

Mit kleinen Schritten ans Ziel: Größere Veränderungen sind leichter schaffbar, wenn man sie in kleinen, realistischen Schritten umsetzt. Außerdem ist oftmals der erste Schritt einer der schwierigsten – gut, wenn man sich selbst nicht einer unmöglichen Herausforderung stellt! Hat man die erste Hürde überwunden, so geht es  gleich besser weiter.

Das Ziel vor Augen halten: Das Gesamtziel soll man trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Man kann sich auch fragen: „Was möchte ich erreichen, warum wird diese Veränderung eine Verbesserung in meinem Leben?“ Das Visualisieren der Ziele ist ein wichtiger Schritt, wenn man die Motivation behalten möchte.

Ein Rückfall als Motivation? In manchen Lebensphasen ist es schwerer, Energie für seine Vorsätze aufzubringen. Das ist völlig normal, und man kann sogar wichtige Erkenntnisse aus solchen Rückfällen gewinnen. Man kann sich fragen, warum die Veränderung gerade so schwer erscheint, und warum die alten Verhaltensmuster so verlockend werden. Erkenntnisse aus diesen Situationen können einen auch beim Erreichen der Ziele weiterbringen – zum Beispiel könnte man neue Strategien entwickeln.

Zu schnelle Veränderungen? Gut Ding braucht Weile, heißt es im Volksmund. Auch wenn das nicht immer so stimmt, steckt doch ein wahrer Kern darin. Schließlich kann es sein, dass bei rasanten Lebensveränderungen weder das Umfeld noch man selbst mithalten kann. Nachhaltige Entwicklung sieht anders aus, und aus einem zu schnellen Tempo können wieder neue Hindernisse entstehen. Daher – lieber einen Gang zurückschalten und darauf achten, dass die Veränderungen auch dauerhaft und nachhaltig sein können.

Fazit

Nachhaltige Veränderungen brauchen Zeit und Geduld, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Schritt für Schritt kann man Ziele erreichen, die das Leben positiv beeinflussen können. Schließlich ändern sich unsere Bedürfnisse das ganze Leben über – für eine gesunde Entwicklung ist Veränderung daher absolut notwendig.

The next step - der nächste Schritt zur Veränderung
attraktiv riechen

Richte dich auf und du riechst attraktiver!

Attraktivität und Sexappeal hängen von vielen Faktoren ab. Ein selbstbewusstes Auftreten, eine positive Mimik, die Kleidung, ein gepflegter Körper aber auch Offenheit und ein freundliches Benehmen sind nur einige davon.  Ein unterschätzter, jedoch entscheidender Faktor ist unser Körpergeruch. Wie eine Person riecht, trägt wesentlich dazu bei, ob uns diese attraktiv erscheint oder nicht. Der Geruchssinn ist demnach ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Partnerwahl.

Ob wir unser Gegenüber also attraktiv finden oder nicht, hängt zu einem großen Teil davon ab, ob wir es gut riechen können.

Wie entsteht Körpergeruch

Wir schwitzen oder sondern Talg ab. Der Schweiß und Talg sind vorerst geruchsneutral.

Bakterien, die den Schweiß oder Talg dann zersetzen, erzeugen Abbauprodukte wie z.B. Buttersäure, die für unseren Körpergeruch sorgen.

Der persönliche Körpergeruch

Der eigene Körpergeruch wird großteils durch die individuelle Bakterienkultur, die sich auf unserer Haut, unserer Kleidung und in unseren Haaren befinden, bestimmt. Gemeinsam mit der persönlichen Hormonstruktur macht das unseren Eigenkörpergeruch aus. Der Hormonhaushalt hängt neben dem genetischen Code auch von unserem Lebensstil ab, wie auch die Tatsache, welche Bakterienkulturen sich am Körper ansiedeln.

Neben den verwendeten Körperpflegeprodukten sind unter anderem Ernährung, Bewegung, Schlaf, körperliche und mentale Gesundheit, der eigene Wohnort und der Arbeitsplatz entscheidend, wie wir riechen.

Pheromone – unbewusste Signalträger

Neben den Gerüchen, die wir bewusst von anderen wahrnehmen, werden beim Abbau von Hormonen Pheromone freigesetzt. Dies sind Signalstoffe, die wir am Anderen unbewusst wahrnehmen und die auch das Verhalten unseres Gegenübers beeinflussen. Wichtige Vertreter bei der Pheromon-Produktion sind unter anderem Testosteron, Östrogen aber auch Cortisol. Pheromone entscheiden, ob unsere Gegenüber für uns interessant ist oder nicht.

Stress und Angst riechen abstoßend

Stress und Angst erhöhen den Cortisolspiegel. Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass Menschen unbewusst andere Menschen meiden, die ein hohes individuelles Stressniveau aufweisen. Das kann mit dem Abbau des erhöhten Cortisol- und Adrenalinspiegels und den damit in Verbindung stehenden Pheromonen erklärt werden. Oder anders ausgedrückt – Angst und Stress kann man unbewusst wahrnehmen und riechen.

Gute Laune und Stärke riechen attraktiv

Umgekehrt konnte im Tierexperiment gezeigt werden, dass Tiere mit einem erhöhten Testosteron- oder Serotoninspiegel von anderen Tieren als attraktiver wahrgenommen wurden. Auch bei Menschen reagieren Frauen in der Zeit während des Eisprungs positiv auf den Geruch von Männern mit höherem Testosteronspiegel. Genauso finden Männer den Geruch von Frauen während der Zeit ihres Eisprungs attraktiver. Das liegt unter anderem an dem erhöhten Östrogenspiegel der Frauen während dieser Zeit.

Den Hormonhaushalt verändern

Amy Cuddy – Professorin an der Haward Business School – konnte mit ihrem Team nachweisen, dass sich durch das Einnehmen einer positiven Körperhaltung für 2 Minuten (Powerpose) der Testosteronspiegel positiv beeinflussen lässt. Ebenso reduzierte sich der Cortisolspiegel der Probanden.

Umgekehrt konnte Sie beweisen, dass beim Einnehmen einer negativen beziehungsweise ängstlichen Körperhaltung für 2 Minuten der gegenteilige Effekt auftritt (höherer Cortisolspiegel, niedrigerer Testosteronspiegel). Körper und Psyche stehen dadurch in einem direkten Zusammenhang.

Fazit – gut riechen…

Gerüche spielen eine entscheidende Rolle, ob wir unser Gegenüber attraktiv und sexy oder abstoßend finden. Unseren persönlichen Körpergeruch können wir durch den persönlichen Lebensstil beeinflussen. Genauso können wir unsere Hormone durch unsere Gefühle positiv, aber auch negativ steuern. Durch eine aufrechte Körperhaltung lässt sich sogar der Hormonhaushalt verändern.

Es besteht also Grund zur Annahme, dass wir durch eine aufrechte Körperhaltung nicht nur visuell attraktiver wirken, sondern auch besser riechen.

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Richte dich auf und du riechst besser!

attraktiv riechen

Rundrücken

Der Rücken schmerzt, die Muskeln sind verspannt und die Haltung sieht gekrümmt aus? Das sind häufige Zeichen für einen Rundrücken, der den Alltag stark beeinträchtigen kann. Es gibt aber Maßnahmen, damit man ihn verhindern kann. Außerdem kann man auch bei bestehendem Rundrücken Abhilfe verschaffen, zum Beispiel durch geeignete Übungen.

Was ist ein Rundrücken?

Die Wirbelsäule ist normalerweise in einer natürlichen Doppel-S-Form gekrümmt, was auch so sein sollte, um den Körper zu stützen und Bewegungen abzufedern. Bei einem Rundrücken ist der obere Rücken aber verstärkt nach hinten gekrümmt, was man auch als „Hyperkyphose“ bezeichnet. Diese übermäßige Krümmung kann entweder angeboren sein, oder auch erst später entstehen. Häufige Ursache hierfür sind jahrelange Haltungsfehler und Bewegungsmangel. Muskuläre Dysbalancen können weiter dazu beitragen, zum Beispiel durch Fehlbelastungen, aber auch Stress und psychische Belastungen spielen eine Rolle.

Wie kann man vorbeugen?

Die beste Prävention gegen einen Rundrücken ist Bewegung. Denn sehr oft entsteht dieser genau durch zu wenig Sport oder auch einseitiges Training. Es kann helfen, nach und nach mehr Bewegung in den Alltag einzubringen und ein ausgeglichenes Training anzustreben. Es werden dadurch nicht nur die Muskeln gestärkt, sondern auch Bewusstsein für den eigenen Körper und die Haltung geschaffen, was sehr wichtig für einen gesunden Rücken ist.

Genau dieses Bewusstsein für die Haltung sorgt dafür, dass man einen weiteren Faktor in der Entstehung eines Rundrückens vermeiden kann. Eine krumme Körperhaltung ist nämlich eine der häufigsten Ursachen für die Hyperkyphose. Achtsamkeit und ein Gespür für den Körper fördern hingegen eine aufrechte Haltung, nicht nur im Stehen, sondern auch im Sitzen. Auch auf einen ergonomischen Arbeitsplatz sollte man nicht vergessen, wenn man an die Rückengesundheit denkt!

Es ist außerdem wichtig, sich zwischendurch immer zu dehnen und zu strecken, damit man nicht verkrampft und verspannt durch den Tag geht. Man kann auch extern Unterstützung suchen, um die eigene Haltung zu stärken, wie etwa bei einem Haltungscoaching. Auf die Psyche darf man ebenfalls nicht vergessen, denn bei Stress und Sorgen nimmt man schnell einmal eine Fehlhaltung ein.

Man kann also sagen, dass es viele Wege gibt, wie man einem Rundrücken vorbeugen kann. Das ist auch wichtig, weil ansonsten viele Beschwerden auftreten können.

Was sind Symptome eines Rundrückens?

Durch einen Rundrücken kann eine aufrechte Haltung erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden. Außerdem wird die Beweglichkeit stark eingeschränkt und die inneren Organe beeinträchtigt. So können sich Schwierigkeiten mit der Atmung durch ein eingeschränktes Brustvolumen ergeben, aber auch Verdauungsprobleme und Herz-Kreislauf-Beschwerden sind mögliche Folgen.

Weiters sind je nach Schweregrad der Wirbelsäulenverformung auch Schmerzen ein Symptom, sie können bis in die Arme oder Beine ausstrahlen. Durch die sichtbare Ausprägung der verkrümmten Wirbelsäule können auch depressive Verstimmungen und psychische Belastungen bei Betroffenen auftreten.

Glücklicherweise gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten zu Prävention und auch zur Behandlung.

Fazit

Ein Rundrücken kann für Betroffene zur großen Belastung werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man weiß, dass man ihm durch einen aktiveren Lebensstil, ausgleichende Übungen und einem Bewusstsein für die Haltung vorbeugen kann. Außerdem kann man auch bestehende Hyperkyphosen bekämpfen, was sehr wichtig ist, um die Lebensqualität zu fördern. Es ist dabei auch wichtig, sich Unterstützung zu holen, beispielsweise bei einem Haltungscoaching.

 

rundrücken
Hohlkreuz -Rundrücken

Selbstverwirklichung bringt dich im Leben weiter

Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung

Die Selbstverwirklichung spielt für uns alle eine wichtige Rolle, auch wenn wir es möglicherweise nicht immer realisieren. Dabei ist es eigentlich erstrebenswert, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen! Wer möchte nicht seine Zukunft in die eigene Hand nehmen, die eigenen Träume und Ziele umsetzen, und ein selbstbestimmtes und glückliches Leben führen können? Einen möglichen Ansatz zur Erreichung dieser Ziele kann man im Konzept der Selbstverwirklichung finden.

Was ist Selbstverwirklichung?

Selbstverwirklichung bedeutet die weitgehende Realisierung der eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Ziele, um das eigene Wesen zur Entfaltung zu bringen und die eigenen Möglichkeiten und Begabungen auszuschöpfen. Außerdem gehört dazu, dass man für sich selbst einsteht, selbstbestimmt lebt und Verantwortung für sein Leben übernehmen kann.

Dabei betrifft die Selbstverwirklichung alle Lebensbereiche, also sowohl Berufs- als auch Privatleben, und jede Entwicklungsphase im Laufe des Lebens. Sie ist also ein Prozess, der den ganzen Lebensweg begleiten kann, den man auch immer wieder neu definieren und entdecken kann.

Und wie geht Selbstverwirklichung?

Die Basis jeder Selbstverwirklichung ist es, zu wissen, was man will. Nur wenn man seine Vision, seine Ziele kennt, kann man auch entsprechende Maßnahmen ergreifen. Aufbauend darauf kann man auch konkrete persönliche Ziele setzen. Diese Zielfindung ist vermutlich eine der größten Herausforderungen in der Selbstverwirklichung – der erste Schritt ist immer der schwierigste. Allerdings lohnt es sich, in sich hineinzuhören und sich Gedanken über die eigenen Wünsche zu machen, wobei es wichtig ist, sich nicht zu sehr von Erwartungshaltungen von außen beeinflussen zu lassen.

Mögliche Fragen, die man sich selbst dazu stellen kann, sind zum Beispiel:

  • Was sind meine Fähigkeiten? Was kann ich? Worin bin ich richtig gut?
  • Was ist mir wichtig?
  • Was macht mir Spaß?
  • Wie möchte ich sein? Wie möchte ich leben?
  • Wofür brenne ich?
  • Wovon träume ich?
  • Was sind meine Ziele?

Stille Momente und Entspannung suchen

Wichtig ist es auch, immer wieder stille Momente und Entspannung zu suchen. Für viele Menschen geht das in der Meditation, oder in der Natur, aber prinzipiell ist es in erster Linie wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich besinnen zu können. Aber auch den zwischenmenschlichen Austausch gehört zur Selbstverwirklichung dazu, um neue Anregungen im Leben zu erhalten. Dazu gehört es auch, Gutes zu tun, und Mitgefühl zu entwickeln.

Ein ständiges Vergleichen mit anderen Menschen sollte man bemerken und beenden. Schließlich möchte man sein eigenes Leben führen und kein anderes! Selbstverwirklichung hat auch viel mit selbstbestimmtem Leben zu tun. Deshalb sollte man nicht immer nur dem folgen, was andere einem sagen, auch wenn es oftmals Mut erfordert, Nein sagen zu können. Aber es lohnt sich, wenn man für sich selbst eintritt und die Kontrolle über das eigene Leben in der Hand hat.

Kennt man seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse, so sollte man für sie einstehen. Dazu gehört viel Selbstbewusstsein, und das ist nichts, was von heute auf morgen entsteht. Deshalb kann man es ruhig auch langsamer, dafür nachhaltiger angehen. In diesem Prozess ist es wichtig zu wissen, dass man zwangsläufig auf Kritik stoßen wird. Damit sollte man auch umgehen können, und sich nicht verunsichern lassen. Möglicherweise kann man auch aus berechtigter Kritik lernen und sie für die Zukunft nutzen!

Ikigai

Ein weiteres Konzept, das mit dieser Thematik zu tun hat, ist Ikigai. Dieser japanische Begriff meint übersetzt „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Es beschreibt also eine Methode, die es zum Ziel hat, sich selbst näher kennenzulernen. Man will die Dinge herausfinden, die wichtig für das eigenen Glück im Leben sind. Dabei geht es um vier Teilbereiche: Berufung, Profession, Mission und Leidenschaft, die laut dem Konzept der Schlüssel für ein sinnreiches und erfülltes Leben sind.

Das Modell hat mehrere Schichten. Die erste Schicht beschreibt vier Themen: Was du liebst, was die Welt von dir braucht, wofür man dich bezahlst, und worin du gut bist. Aus den Schnittstellen ergeben sich die vier Kernelemente. Aus der Kombination dieser Schnittstellen wiederum ergibt sich das persönliche Ikigai. Die vier Elemente sollte also in einem balancierten Verhältnis zueinanderstehen, und laut Ikigai macht diese Harmonie ein sinnvolles Leben möglich.

Auch hier ist der erste Schritt eine gründliche Selbstreflektion. Im Bereich Leidenschaft und Passion sollte man sich fragen, was einen begeistert, Spaß macht, welche Aufgaben einen in den Bann ziehen und über welche Themen man stundenlang leidenschaftlich sprechen könnte. Zum Thema Berufung kann man sich fragen, wo die eigenen Talente liegen, worin man gut ist, welche Fähigkeiten und Hobbies man hat. Was die eigene Aufgabe und Mission ist, also was die Welt von einem benötigt, fragt man sich mit Fragen wie: „Was erfüllt mich mit Sinn? Was sind meine Werte? Was würde mir fehlen, wenn ich eine Zeitlang weg wäre?“ Und zum Thema Beruf kann man Überlegungen anstellen, wie man sein Geld bisher verdienen konnte, ob man andere Einnahmequellen hat und ob andere Dinge ebenfalls potentiell geldbringend wären.

Am Ende kann man die Punkte sortieren zusammenlegen und sortieren, und somit Schnittmengen finden. Das geht nicht auf Anhieb, sondern man sollte öfters reflektieren.

Ikigai - Konzept

Fazit

Selbstverwirklichung erfordert viel Mut, Kraft und persönliche Reflektion. Dennoch ist es wichtig, öfters einmal innezuhalten und sich zu fragen, wie man sein Leben voll auskosten kann und seine eigenen Stärken, Talente und Fähigkeiten am besten einsetzt. So gelingt ein selbstbestimmtes Leben, dem man selbst auch Sinn verleihen kann.

Bandscheibenvorfall - schematische Darstellung

Bandscheibenvorfall – Was man präventiv dagegen tun kann

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) Definition:

Die Bandscheiben sind eine faserknorpelige Gelenksverbindung zwischen dem zweiten Halswirbel und dem Kreuzbein der Wirbelsäule und befinden sich jeweils zwischen angrenzenden Wirbeln. Normalerweise haben wir Menschen 23 Bandscheiben.  Der äußere Faserring (Anulus fibrosus) bildet mit dem inneren Gallertkern (Nukleus pulposus) die Bandscheibe.

Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der äußere Faserring, wodurch der innere Gallertkern durch diesen kollagenen Faserring nach außen tritt. Im Gegensatz dazu ist bei einer Bandscheibenvorwölbung (Diskusprotrusion)  der Faserring intakt. Hierbei tritt der Gallertkern durch den Faserring nach außen, ohne dass dieser reißt und die Bandscheibe wölbt sich.

Bandscheibenvorfall - schematische Darstellung

Welche Symptome treten bei einem Bandscheibenvorfall auf:

Die Symptome bei einem Bandscheibenvorfall können sehr unterschiedlich sein. Von keinen Symptomen über Schmerzen bis hinzu Lähmungserscheinungen ist alles möglich. Der Grund dafür liegt an den unterschiedlichen Ausprägungen von Bandscheibenvorfällen. Je nachdem wo der Faserring der Bandscheibe verletzt ist, tritt der Gallertkern aus der Bandscheibe aus. Wenn dieses Gewebe gegen das Rückenmark oder gegen Nerven drückt, werden diese gereizt beziehungsweise geschädigt, was sich durch Symptome äußern kann. Weiters spielt es eine Rolle an welcher Stelle der Wirbelsäule sich der Bandscheibenvorfall befindet. So sind je nach Lage unterschiedliche Bereiche des Körpers betroffen. In der Halswirbelsäule wird oft ein Kribbeln oder ein Gefühlsverlust der Finger beschrieben. Ist hingegen die Lendenwirbelsäule betroffen, äußert sich das oft in Schmerzen oder Lähmungserscheinungen in den Beinen.

Ursachen

Eine sehr häufig ist die Ursache für einen Bandscheibenvorfall ist der Verschleiß des Ringgewebes der Bandscheibe. Hierbei spielen das Alter und  die Art der Belastung spielen dabei eine zentrale Rolle. Menschen zwischen 30 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen. Übergewicht und zu wenig Bewegung fördern in Verbindung mit einer schwachen Rumpfmuskulatur das Risiko einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Doch auch. Haltungsfehler können durch ständige Fehlbelastung der Wirbelsäule langfristig auch Bandscheibenprobleme verursachen.

Bandscheibenprobleme vermeiden – was kann man präventiv dagegen tun

Fehlhaltung vermeiden

Die beste Prävention, um langfristig und nachhaltig einen Bandscheibenvorfall zu verhindern, ist es Fehlhaltungen möglichst oft zu vermeiden. Die Dauer der Belastung über den Tag verteilt sowie Belastungsspitzen durch falsche Bewegung spielen dabei eine wesentliche Rolle. Das Bewusstsein für eine mögliche Fehlhaltung ist die Basis für eine Veränderung.

Bei langen einseitigen Tätigkeiten ist es wesentlich, die Körperposition möglichst oft verändern. Zum Beispiel ist es beim langen Sitzen vorm PC ratsam, hin und wieder aufzustehen oder bewusst eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen.

Ausreichend Schlaf

Schlaf ist für gesunde Bandscheiben eine Grundvoraussetzung, da diese nicht durch Blutgefäße versorgt, sondern durch Diffusion versorgt werden. Gesunde Bandscheiben benötigen daher Belastung und Erholung. Während des Schlafens wird die Wirbelsäule weniger belastet wodurch die Bandscheiben mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Der Vergleich mit einem Schwamm, der Flüssigkeit aufsaugt und beim Zusammenpressen wieder abgibt, kann hierbei sehr hilfreich sein.

Abwechslungsreiche Bewegung und Tätigkeiten

Unterschiedliche Bewegungen führen zu unterschiedlichen Belastungen. Durch vielfältige Bewegungsformen können die Bandscheiben unterschiedlich belastet werden, wodurch einseitige Belastungen und Fehlhaltungen vermieden werden.

Gesunde Ernährung und Flüssigkeit

Damit der Körper optimal mit Nährstoffen versorgt werden kann ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr notwendig. 2 – 2,5 Liter Wasser pro Tag ist hierbei ein guter Richtwert. Um Entzündungen im Körper vorzubeugen sind Antioxidantien und wertvolle Omega-3-Fettsäuren empfehlenswert. Viel verschiedenes Gemüse liefert ebenfalls zahlreiche Vitamine und Nährstoffe und sollte Bestandteil einer jeden Mahlzeit sein.

Stress reduzieren

Ein erhöhtes Stressniveau führt zu einer höheren Cortisol-Ausschüttung im Körper. Cortisol hat eine katabole Wirkung. Das bedeutet, dass durch den erhöhten Cortisolspiegel körperliche Reserven abgebaut werden. Ein ständiges erhöhtes Stresslevel kann daher zu Verletzungen des Binde -und Stützgewebes führen.

Fazit: nützliche Tipps und praktische Umsetzung

  • Ausreichend und vielfältige Bewegung
  • Bewusstsein für die eigene Haltung
  • Belastung und Erholung
  • Ausgewogenes Essen und ausreichend Flüssigkeitszufuhr
Wirbelsäule
"Resilient" steht buchstabiert auf Holzklötzchen

Resilienz

"Resilient" steht buchstabiert auf Holzklötzchen

Manche Menschen stecken Schicksalsschläge und Belastungen scheinbar viel einfacher weg als andere. Aber was ist ihr Geheimnis? Eine mögliche Antwort darauf liegt im Begriff der Resilienz. Eine starke innere Haltung sorgt auch dafür, dass man mit Herausforderungen besser umgehen kann.

Was ist Resilienz?

In der Psychologie spricht man von einer Resilienz, wenn man eine besondere Widerstandskraft, eine innere Stärke meint. Resiliente Menschen können Stresssituationen und verschiedene Anforderungen flexibel bewältigen, und so außergewöhnlichen Belastungen ohne negative Folgen standhalten. Auch besonders frustrierende, stressreiche, schwierige und belastende Situationen werden von ihnen ohne psychische Folgeschäden gemeistert. Warum manche Menschen weniger Folgen davontragen, bei vergleichbarer Belastung, das lässt sich mit individuellen Unterschieden in der Resilienz erklären.

Der Begriff

Die Ursprünge der Resilienzforschung lassen sich in den 1950er-Jahren finden. Die Entwicklungspsychologin Emmy Werner stellt hier in einer Langzeitstudie auf der Insel Kauai fest, dass manche Menschen trotz widrigsten Umständen in der Kindheit später ein erfolgreiches Leben aufbauen konnten. Diese „starken Kinder“ hatten drei positive Faktoren gemein: eine durchschnittliche Intelligenz und ein positives, sozial verbindliches Temperament, eine emotionale Bindung an Eltern oder Bezugspersonen, die ihrerseits die Selbstständigkeit förderten, und Unterstützung von Seiten der Gesellschaft.

Inzwischen geht man aber auch davon aus, dass sich die Resilienz nicht nur in der Kindheit bildet, sondern auch genetische Faktoren eine Rolle spielen, und dass sie auch noch im Erwachsenenalter erlernbar bzw. trainierbar ist.

Resilienz im Alltag

Für den Einzelnen bedeutet die Resilienz, auch im Alltag erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und mit Stress umzugehen. Es ist wichtig, sich nicht durch Widerstände im Leben entmutigen zu lassen, sondern diese Erfahrungen ins Leben zu integrieren und daraus zu lernen. Resiliente Menschen haben oft ein „Grundvertrauen“, sie haben ein positives Selbstbild und gute Beziehungen zu Freunden und Partnern. Ihre Interessen sind breit gestreut, sie neigen weniger zu Katastrophenphantasien und suchen auch bei Schicksalsschlägen positive Aspekte. Durch ein Engagement dort, wo man Freude erlebt, kann man ebenso Glücklichkeit finden. Es gibt deshalb einige praktische Empfehlungen, wie man diese positive Grundstimmung suchen kann:

  • Man sollte im Leben nicht alles auf eine Karte setzen. Es gibt meist viele Varianten, wie man sein Leben gestalten kann
  • Sich nicht dem Schicksal ausliefern, sondern die Möglichkeit eines Neuanfangs suchen
  • Freunde und soziales Leben nicht vernachlässigen!
  • Man sollte einen Sinn für nichtmaterielle Werte entwickeln
  • Hinterfragen, welche Aufgaben im Alltag noch relevant sind. Auch wenn manchmal unangenehme Tätigkeiten nötig sind, wird es problematisch, wenn der negative Stress überwiegt
  • Eigenverantwortung übernehmen, und somit das Gefühl stärken, sein Leben zu einem gewissen Grad selbst kontrollieren zu können
  • Gefühle auch zulassen, nicht unterdrücken
  • Sich vor Augen führen, was man schon alles geschafft hat, und wie man in der Vergangenheit Belastungen gemeistert hat
  • Unnötiges Leid nicht ertragen, sondern auch professionelle Hilfe aufsuchen!
Resilienz -Eine Frau sitzt auf einem Steg vor einem See
Salutogenese

Salutogenese – zwischen Krankheit und Gesundheit

Salutogenese

Krankheit und Gesundheit – nicht immer schwarz-weiß

Gesundheit und Krankheit sind in einem kontinuierlichen Prozess eng miteinander verbunden. Das heißt es gibt nicht nur reine Gesundheit oder Krankheit. Ständig bewegen wir uns irgendwo dazwischen. Das bedeutet, dass kein Mensch immer nur gesund oder krank ist. Um das zu verstehen, ist es wichtig, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Genau diese Sichtweise verfolgt die Salutogenese.

Ob wir gesund oder krank sind, hängt von zahlreichen Einflussfaktoren ab. Eine mögliche Gliederung dieser Faktoren ist die Unterscheidung zwischen äußeren und inneren Einflüssen.  Innere Einflüsse wie die persönliche Einstellung, Stress oder Gefühle wirken auf die Gesundheit ebenso wie externe Faktoren wie Umweltbedingungen, Krankheiten und Lebensstil.

Salutogenese

Dass man Krankheit und Gesundheit nicht eindeutig voneinander trennen kann, besagt auch das Konzept der Salutogenese. Hier geht es darum, dass es viele Wechselwirkungen und Faktoren gibt, die Einfluss auf die Gesundheit nehmen. So ist die Gesundheit kein fixer Zustand, sondern ein ständiger, komplexer Prozess. Man geht weg von der Sichtweise, dass die Medizin ausschließlich dafür da ist, die Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, ohne auf den Patienten und seine Psyche einzugehen. Besonders zentral ist auch die Frage: „Was hält einen Menschen gesund?“

Die eingesetzten Methoden in der Salutogenese sollen sich an der Stimmigkeit und Kohärenz orientieren, und sich an der Gesundheit und den dafür notwendigen Ressourcen ausrichten. Es geht immer um das Individuum, um das subjektive Erleben und somit auch um die Selbstorganisation und Selbstheilung. Die Ideen sollten sich immer weiter entwickeln können und mehrere Möglichkeiten einschließen

Selbstverantwortung, Selbstbestimmtheit, Selbstwirksamkeit

Die Salutogenese berücksichtigt auch besonders die persönliche Wahrnehmung des Menschen und besagt, dass die Gesundheit auch maßgeblich von der Psyche abhängt. Menschen gehen mit bestimmten Situationen verschieden um, und die gesundheitlichen Konsequenzen unterscheiden sich auch dementsprechend stark. Das bedeutet auch, dass man seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen kann – mit Belastungen umgehen zu lernen ist zentral für jeden Menschen!

Zu einem gewissen Teil ist also jede und jeder von uns selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Die innere Einstellung macht einen großen Unterschied! Man kann also selbst sein Schicksal in die Hand nehmen und muss eine Belastung nicht einfach hinnehmen.

Wie gut das funktioniert, hängt auch mit dem sogenannten Kohärenzgefühl zusammen. Dieser zentrale Begriff im Modell der Salutgenese meint eine tiefe innere Zufriedenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl. Dafür braucht es drei Eigenschaften:

  • Verstehbarkeit: Man muss in der Lage sein, Zusammenhänge zwischen Geschehnissen im Leben herzustellen und diese verstehen
  • Bewältigbarkeit: Die Fähigkeit, mit den Geschehnissen umgehen zu können
  • Sinnhaftigkeit: Die Überzeugung, dass alles, was passiert, einen Sinn hat

Diese Eigenschaften entwickelt jeder Mensch besonders in den ersten 20 Lebensjahren, und je nach Ausprägung bestimmen sie, wie gut man mit Krisen umgehen kann. Somit hängt auch die Gesundheit maßgeblich von diesen Faktoren ab.

Resilienz

Eng verbunden ist die Salutogenese auch mit dem Begriff der Resilienz, was Widerstandsfähigkeit bedeutet. Je besser wir mögliche potentiell krank machende Umstände abwehren können, umso gesünder bleiben wir. Resiliente Menschen können in kritischen Situationen auf mögliche persönliche Ressourcen zurückgreifen, und können auch eine Krise als Möglichkeit zur Weiterentwicklung sehen.

Fazit zur Salutogenese

Durch die Stärkung der eigenen Gesundheitsressourcen kann das Wissen um die Salutogenese für mehr Gesundheit und Selbstbewusstsein sorgen. Herausforderungen werden somit besser bewältigt und Belastungen können besser abgewehrt werden. „Krankheit“ und „Gesundheit“ sind niemals absolut – Menschen befinden sich immer in einem wandelbaren Prozess irgendwo dazwischen. Durch diese Sichtweise ist die Salutogenese eine selbstbestimmte Perspektive, die viele verschiedene Faktoren berücksichtigt und dabei hilft, die Gesundheit zu fördern und zu erhalten.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung – fitte Mitarbeiter für ein gutes Betriebsklima

Gesunde, produktive und teamfähige Mitarbeiter sind ein Fixbestandteil im Erfolgsrezept jeden Betriebes. Deshalb ist die betriebliche Gesundheitsförderung auch ein Muss in jeder Unternehmensstrategie. Dazu gehört mehr als nur der ergonomische Arbeitsplatz – für das Wohlbefinden der Mitarbeiter gibt es viele verschiedene Maßnahmen, die langfristig die Gesundheit und die Motivation stärken.

Warum ist betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen so wichtig?

Fitte Mitarbeiter machen den Unternehmenserfolg überhaupt
möglich. Und gutes Teamwork ist essenziell für ein gutes Ergebnis. Schafft man
die Voraussetzungen, dass sich das Team am Arbeitsplatz wohlfühlt, so schafft
man die Basis für ein gutes Betriebsklima.

Vorteile für das Unternehmen

  • die Arbeitszufriedenheit wird langfristig
    gesteigert
  • Krankenstände und Fehlzeiten werden vermindert
  • besseres Betriebsklima
  • die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bleibt aufrecht
  • die Motivation der Mitarbeiter profitiert
  • gutes Image am Arbeitsmarkt

Vorteile für die Mitarbeiter

  • die individuelle Gesundheit wird gefördert
  • Stärkung der Belastungsfähigkeit
  • Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmoral
    profitieren
  • insgesamte Steigerung der persönlichen
    Lebensqualität
  • Förderung eines guten sozialen Umfelds am
    Arbeitsplatz

Welche Bereiche umfasst die betriebliche Gesundheitsförderung?

Einige Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kann man auch direkt im Unternehmen einsetzen.
Im Bereich der Ernährung kann man beispielsweise in der Kantine gesundes Essen
anbieten. Ein Obstkorb, oder gesunde Snacks wie Nüsse sind ebenfalls einfache
Maßnahmen, die einerseits den Mitarbeitern die Wertschätzung zeigen,
andererseits auch die Gesundheit fördern. Für die Arbeitsatmosphäre ist
insbesondere ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wichtig, aber auch
Temperatur und Beleuchtung sollten stimmig sein.

Auch für das psychische Wohlbefinden kann man sorgen: Insbesondere
das soziale Umfeld im Betrieb, den Teamgeist und die Betriebsatmosphäre sollte
man fördern. Unter anderem geht dies durch gemeinsame Aktivitäten. Vorschläge im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung wären beispielsweise Lauftreffs, Nordic Walking, etc.

Eng hängen alle diese Faktoren auch mit der Firmenfitness
zusammen. Beginnt man den Tag mit gemeinsamen Übungen, oder macht ein
Gesundheitscoaching miteinander, so wird nicht nur die persönliche Gesundheit,
sondern auch der Teamgeist gestärkt. Bewegung bringt Abwechslung in den Alltag und
sorgt ebenso für die Gesundheit. Somit kann man typische Büroleiden wie Rückenschmerzen effektiv bekämpfen und verhindern.

Vorträge und Kurse können ebenfalls verschiedene
Gesundheitsthemen behandeln. Es gibt bereits viele verschiedene Angebote, aus denen man auswählen kann.

Fazit

Es ist also eine gute Idee, für die Gesundheit seiner
Mitarbeiter zu sorgen. Immerhin sind sie diejenigen, die ein Unternehmen erst
erfolgreich machen können! Betriebliche Gesundheitsförderung geht auch gemeinsam,
somit wird der Teamgeist gestärkt. Dabei lohnt sich der finanzielle Aufwand, der für die
Gesundheit ausgegeben wird, auf jeden Fall. Denn: Durch weniger Krankenstände
und bessere Produktivität werden wiederum Kosten eingespart.

Businesscoaching Firmenfitness

Firmenfitness: Teamgesundheit bringt Erfolg für’s Business

Gesunde Mitarbeiter sind unersetzbar für ein Unternehmen. Schließlich sind sie es, die den Erfolg überhaupt erst möglich machen. Deshalb sollte man immer wieder auf die Teamgesundheit achten. Beispielsweise wäre eine Möglichkeit dazu die Firmenfitness.

Was ist Firmenfitness?

Einfach gesagt beinhalten Firmenfitnessprogramme Maßnahmen, die innerhalb oder außerhalb des Unternehmens die Gesundheit der Mitarbeiter fördern sollen. Hierfür geht der Betrieb eine Partnerschaft ein, und stellt somit einen Zugang zu diesen Programmen bereit. Firmenfitness gehört zu den Mitarbeitervorteilen, und drückt somit auch die Wertschätzung des Arbeitgebers aus. Ergonomische Grundlagen spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Firmenfitness als Win-Win-Situation

Typische Büroleiden wie Rückenschmerzen verursachen Beschwerden für die Mitarbeiter und Kosten für die Arbeitgeber. Schließlich sind diese ein häufiger Grund für Krankenstände, und die Produktivität hängt natürlich auch von der Gesundheit der Arbeitnehmer ab. Mithilfe von Präventionsmaßnahmen und einem Angebot von Firmenfitness kann man gegen berufsbedingte körperliche Beschwerden effektiv vorgehen und typischen Volkskrankheiten vorbeugen. 

Gleichzeitig können die Arbeitnehmer auch persönlich von den gemeinsamen Aktivitäten profitieren – für die eigene Gesundheit, als Ausgleich im Arbeitsalltag und für eine bessere Lebensqualität.

Vorteile

Für die Arbeitgeber:

  • weniger Krankenstände
  • stärkeres Betriebsklima
  • Mitarbeiter werden produktiver und leistungsfähiger
  • der Betrieb wird zusätzlich für Bewerber attraktiver
  • ein fittes Team ist motivierter, außerdem wird die Bindung an das Unternehmen gestärkt

Für die Mitarbeiter:

  • effektive Förderung der körperlichen Gesundheit
  • das Teamgefühl wird weiter gestärkt
  • besseres Betriebsklima durch
    gemeinsame Aktivitäten
  • Stressresistenz wird zusätzlich gestärkt
  • Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz
    werden erhöht

Firmenfitness als Chance

Um mithilfe von Firmenfitnessprogrammen nachhaltige Erfolge zu spüren, haben die einzelnen Mitarbeiter meist nur einen geringen Zeitaufwand. Also liegen die Vorteile klar auf der Hand. Gesundheit im Betrieb kann beispielsweise durch gemeinsame Aktivitäten erfolgen, etwa durch Bewegungseinheiten, oder auch Workshops. Auch individuell abgestimmte Pläne für die Mitarbeiter werden angeboten. Prinzipiell gibt es Firmenfitnessangebote sowohl online als auch direkt im Betrieb, je nachdem was bevorzugt wird. Dabei sind auch verschiedene Schwerpunkte möglich, die man setzen kann. Auch ein Businesscoaching kann Erfolg für die Teamgesundheit bringen, wenn dementsprechende Inhalte vermittelt werden.

Fazit

Firmenfitness zeigt nicht nur die Wertschätzung des Arbeitgebers und macht somit den Betrieb attraktiv, sie steigert auch Produktivität und Leistungsfähigkeit und vermindert die Kosten, die durch Krankenstände entstehen könnten. Gleichzeitig können sich Arbeitnehmer über eine bessere Teamatmosphäre und persönliche Gesundheit freuen. Somit hat Firmenfitness das Potenzial, den Erfolg im Business zu steigern.

Businesscoaching Firmenfitness