Bandscheibenvorfall - schematische Darstellung

Bandscheibenvorfall – Was man präventiv dagegen tun kann

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) Definition:

Die Bandscheiben sind eine faserknorpelige Gelenksverbindung zwischen dem zweiten Halswirbel und dem Kreuzbein der Wirbelsäule und befinden sich jeweils zwischen angrenzenden Wirbeln. Normalerweise haben wir Menschen 23 Bandscheiben.  Der äußere Faserring (Anulus fibrosus) bildet mit dem inneren Gallertkern (Nukleus pulposus) die Bandscheibe.

Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der äußere Faserring, wodurch der innere Gallertkern durch diesen kollagenen Faserring nach außen tritt. Im Gegensatz dazu ist bei einer Bandscheibenvorwölbung (Diskusprotrusion)  der Faserring intakt. Hierbei tritt der Gallertkern durch den Faserring nach außen, ohne dass dieser reißt und die Bandscheibe wölbt sich.

Bandscheibenvorfall - schematische Darstellung

Welche Symptome treten bei einem Bandscheibenvorfall auf:

Die Symptome bei einem Bandscheibenvorfall können sehr unterschiedlich sein. Von keinen Symptomen über Schmerzen bis hinzu Lähmungserscheinungen ist alles möglich. Der Grund dafür liegt an den unterschiedlichen Ausprägungen von Bandscheibenvorfällen. Je nachdem wo der Faserring der Bandscheibe verletzt ist, tritt der Gallertkern aus der Bandscheibe aus. Wenn dieses Gewebe gegen das Rückenmark oder gegen Nerven drückt, werden diese gereizt beziehungsweise geschädigt, was sich durch Symptome äußern kann. Weiters spielt es eine Rolle an welcher Stelle der Wirbelsäule sich der Bandscheibenvorfall befindet. So sind je nach Lage unterschiedliche Bereiche des Körpers betroffen. In der Halswirbelsäule wird oft ein Kribbeln oder ein Gefühlsverlust der Finger beschrieben. Ist hingegen die Lendenwirbelsäule betroffen, äußert sich das oft in Schmerzen oder Lähmungserscheinungen in den Beinen.

Ursachen

Eine sehr häufig ist die Ursache für einen Bandscheibenvorfall ist der Verschleiß des Ringgewebes der Bandscheibe. Hierbei spielen das Alter und  die Art der Belastung spielen dabei eine zentrale Rolle. Menschen zwischen 30 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen. Übergewicht und zu wenig Bewegung fördern in Verbindung mit einer schwachen Rumpfmuskulatur das Risiko einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Doch auch. Haltungsfehler können durch ständige Fehlbelastung der Wirbelsäule langfristig auch Bandscheibenprobleme verursachen.

Bandscheibenprobleme vermeiden – was kann man präventiv dagegen tun

Fehlhaltung vermeiden

Die beste Prävention, um langfristig und nachhaltig einen Bandscheibenvorfall zu verhindern, ist es Fehlhaltungen möglichst oft zu vermeiden. Die Dauer der Belastung über den Tag verteilt sowie Belastungsspitzen durch falsche Bewegung spielen dabei eine wesentliche Rolle. Das Bewusstsein für eine mögliche Fehlhaltung ist die Basis für eine Veränderung.

Bei langen einseitigen Tätigkeiten ist es wesentlich, die Körperposition möglichst oft verändern. Zum Beispiel ist es beim langen Sitzen vorm PC ratsam, hin und wieder aufzustehen oder bewusst eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen.

Ausreichend Schlaf

Schlaf ist für gesunde Bandscheiben eine Grundvoraussetzung, da diese nicht durch Blutgefäße versorgt, sondern durch Diffusion versorgt werden. Gesunde Bandscheiben benötigen daher Belastung und Erholung. Während des Schlafens wird die Wirbelsäule weniger belastet wodurch die Bandscheiben mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Der Vergleich mit einem Schwamm, der Flüssigkeit aufsaugt und beim Zusammenpressen wieder abgibt, kann hierbei sehr hilfreich sein.

Abwechslungsreiche Bewegung und Tätigkeiten

Unterschiedliche Bewegungen führen zu unterschiedlichen Belastungen. Durch vielfältige Bewegungsformen können die Bandscheiben unterschiedlich belastet werden, wodurch einseitige Belastungen und Fehlhaltungen vermieden werden.

Gesunde Ernährung und Flüssigkeit

Damit der Körper optimal mit Nährstoffen versorgt werden kann ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr notwendig. 2 – 2,5 Liter Wasser pro Tag ist hierbei ein guter Richtwert. Um Entzündungen im Körper vorzubeugen sind Antioxidantien und wertvolle Omega-3-Fettsäuren empfehlenswert. Viel verschiedenes Gemüse liefert ebenfalls zahlreiche Vitamine und Nährstoffe und sollte Bestandteil einer jeden Mahlzeit sein.

Stress reduzieren

Ein erhöhtes Stressniveau führt zu einer höheren Cortisol-Ausschüttung im Körper. Cortisol hat eine katabole Wirkung. Das bedeutet, dass durch den erhöhten Cortisolspiegel körperliche Reserven abgebaut werden. Ein ständiges erhöhtes Stresslevel kann daher zu Verletzungen des Binde -und Stützgewebes führen.

Fazit: nützliche Tipps und praktische Umsetzung

  • Ausreichend und vielfältige Bewegung
  • Bewusstsein für die eigene Haltung
  • Belastung und Erholung
  • Ausgewogenes Essen und ausreichend Flüssigkeitszufuhr
Wirbelsäule
"Resilient" steht buchstabiert auf Holzklötzchen

Resilienz

"Resilient" steht buchstabiert auf Holzklötzchen

Manche Menschen stecken Schicksalsschläge und Belastungen scheinbar viel einfacher weg als andere. Aber was ist ihr Geheimnis? Eine mögliche Antwort darauf liegt im Begriff der Resilienz. Eine starke innere Haltung sorgt auch dafür, dass man mit Herausforderungen besser umgehen kann.

Was ist Resilienz?

In der Psychologie spricht man von einer Resilienz, wenn man eine besondere Widerstandskraft, eine innere Stärke meint. Resiliente Menschen können Stresssituationen und verschiedene Anforderungen flexibel bewältigen, und so außergewöhnlichen Belastungen ohne negative Folgen standhalten. Auch besonders frustrierende, stressreiche, schwierige und belastende Situationen werden von ihnen ohne psychische Folgeschäden gemeistert. Warum manche Menschen weniger Folgen davontragen, bei vergleichbarer Belastung, das lässt sich mit individuellen Unterschieden in der Resilienz erklären.

Der Begriff

Die Ursprünge der Resilienzforschung lassen sich in den 1950er-Jahren finden. Die Entwicklungspsychologin Emmy Werner stellt hier in einer Langzeitstudie auf der Insel Kauai fest, dass manche Menschen trotz widrigsten Umständen in der Kindheit später ein erfolgreiches Leben aufbauen konnten. Diese „starken Kinder“ hatten drei positive Faktoren gemein: eine durchschnittliche Intelligenz und ein positives, sozial verbindliches Temperament, eine emotionale Bindung an Eltern oder Bezugspersonen, die ihrerseits die Selbstständigkeit förderten, und Unterstützung von Seiten der Gesellschaft.

Inzwischen geht man aber auch davon aus, dass sich die Resilienz nicht nur in der Kindheit bildet, sondern auch genetische Faktoren eine Rolle spielen, und dass sie auch noch im Erwachsenenalter erlernbar bzw. trainierbar ist.

Resilienz im Alltag

Für den Einzelnen bedeutet die Resilienz, auch im Alltag erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und mit Stress umzugehen. Es ist wichtig, sich nicht durch Widerstände im Leben entmutigen zu lassen, sondern diese Erfahrungen ins Leben zu integrieren und daraus zu lernen. Resiliente Menschen haben oft ein „Grundvertrauen“, sie haben ein positives Selbstbild und gute Beziehungen zu Freunden und Partnern. Ihre Interessen sind breit gestreut, sie neigen weniger zu Katastrophenphantasien und suchen auch bei Schicksalsschlägen positive Aspekte. Durch ein Engagement dort, wo man Freude erlebt, kann man ebenso Glücklichkeit finden. Es gibt deshalb einige praktische Empfehlungen, wie man diese positive Grundstimmung suchen kann:

  • Man sollte im Leben nicht alles auf eine Karte setzen. Es gibt meist viele Varianten, wie man sein Leben gestalten kann
  • Sich nicht dem Schicksal ausliefern, sondern die Möglichkeit eines Neuanfangs suchen
  • Freunde und soziales Leben nicht vernachlässigen!
  • Man sollte einen Sinn für nichtmaterielle Werte entwickeln
  • Hinterfragen, welche Aufgaben im Alltag noch relevant sind. Auch wenn manchmal unangenehme Tätigkeiten nötig sind, wird es problematisch, wenn der negative Stress überwiegt
  • Eigenverantwortung übernehmen, und somit das Gefühl stärken, sein Leben zu einem gewissen Grad selbst kontrollieren zu können
  • Gefühle auch zulassen, nicht unterdrücken
  • Sich vor Augen führen, was man schon alles geschafft hat, und wie man in der Vergangenheit Belastungen gemeistert hat
  • Unnötiges Leid nicht ertragen, sondern auch professionelle Hilfe aufsuchen!
Resilienz -Eine Frau sitzt auf einem Steg vor einem See
Salutogenese

Salutogenese – zwischen Krankheit und Gesundheit

Salutogenese

Krankheit und Gesundheit – nicht immer schwarz-weiß

Gesundheit und Krankheit sind in einem kontinuierlichen Prozess eng miteinander verbunden. Das heißt es gibt nicht nur reine Gesundheit oder Krankheit. Ständig bewegen wir uns irgendwo dazwischen. Das bedeutet, dass kein Mensch immer nur gesund oder krank ist. Um das zu verstehen, ist es wichtig, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Genau diese Sichtweise verfolgt die Salutogenese.

Ob wir gesund oder krank sind, hängt von zahlreichen Einflussfaktoren ab. Eine mögliche Gliederung dieser Faktoren ist die Unterscheidung zwischen äußeren und inneren Einflüssen.  Innere Einflüsse wie die persönliche Einstellung, Stress oder Gefühle wirken auf die Gesundheit ebenso wie externe Faktoren wie Umweltbedingungen, Krankheiten und Lebensstil.

Salutogenese

Dass man Krankheit und Gesundheit nicht eindeutig voneinander trennen kann, besagt auch das Konzept der Salutogenese. Hier geht es darum, dass es viele Wechselwirkungen und Faktoren gibt, die Einfluss auf die Gesundheit nehmen. So ist die Gesundheit kein fixer Zustand, sondern ein ständiger, komplexer Prozess. Man geht weg von der Sichtweise, dass die Medizin ausschließlich dafür da ist, die Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, ohne auf den Patienten und seine Psyche einzugehen. Besonders zentral ist auch die Frage: „Was hält einen Menschen gesund?“

Die eingesetzten Methoden in der Salutogenese sollen sich an der Stimmigkeit und Kohärenz orientieren, und sich an der Gesundheit und den dafür notwendigen Ressourcen ausrichten. Es geht immer um das Individuum, um das subjektive Erleben und somit auch um die Selbstorganisation und Selbstheilung. Die Ideen sollten sich immer weiter entwickeln können und mehrere Möglichkeiten einschließen

Selbstverantwortung, Selbstbestimmtheit, Selbstwirksamkeit

Die Salutogenese berücksichtigt auch besonders die persönliche Wahrnehmung des Menschen und besagt, dass die Gesundheit auch maßgeblich von der Psyche abhängt. Menschen gehen mit bestimmten Situationen verschieden um, und die gesundheitlichen Konsequenzen unterscheiden sich auch dementsprechend stark. Das bedeutet auch, dass man seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen kann – mit Belastungen umgehen zu lernen ist zentral für jeden Menschen!

Zu einem gewissen Teil ist also jede und jeder von uns selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Die innere Einstellung macht einen großen Unterschied! Man kann also selbst sein Schicksal in die Hand nehmen und muss eine Belastung nicht einfach hinnehmen.

Wie gut das funktioniert, hängt auch mit dem sogenannten Kohärenzgefühl zusammen. Dieser zentrale Begriff im Modell der Salutgenese meint eine tiefe innere Zufriedenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl. Dafür braucht es drei Eigenschaften:

  • Verstehbarkeit: Man muss in der Lage sein, Zusammenhänge zwischen Geschehnissen im Leben herzustellen und diese verstehen
  • Bewältigbarkeit: Die Fähigkeit, mit den Geschehnissen umgehen zu können
  • Sinnhaftigkeit: Die Überzeugung, dass alles, was passiert, einen Sinn hat

Diese Eigenschaften entwickelt jeder Mensch besonders in den ersten 20 Lebensjahren, und je nach Ausprägung bestimmen sie, wie gut man mit Krisen umgehen kann. Somit hängt auch die Gesundheit maßgeblich von diesen Faktoren ab.

Resilienz

Eng verbunden ist die Salutogenese auch mit dem Begriff der Resilienz, was Widerstandsfähigkeit bedeutet. Je besser wir mögliche potentiell krank machende Umstände abwehren können, umso gesünder bleiben wir. Resiliente Menschen können in kritischen Situationen auf mögliche persönliche Ressourcen zurückgreifen, und können auch eine Krise als Möglichkeit zur Weiterentwicklung sehen.

Fazit zur Salutogenese

Durch die Stärkung der eigenen Gesundheitsressourcen kann das Wissen um die Salutogenese für mehr Gesundheit und Selbstbewusstsein sorgen. Herausforderungen werden somit besser bewältigt und Belastungen können besser abgewehrt werden. „Krankheit“ und „Gesundheit“ sind niemals absolut – Menschen befinden sich immer in einem wandelbaren Prozess irgendwo dazwischen. Durch diese Sichtweise ist die Salutogenese eine selbstbestimmte Perspektive, die viele verschiedene Faktoren berücksichtigt und dabei hilft, die Gesundheit zu fördern und zu erhalten.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung – fitte Mitarbeiter für ein gutes Betriebsklima

Gesunde, produktive und teamfähige Mitarbeiter sind ein Fixbestandteil im Erfolgsrezept jeden Betriebes. Deshalb ist die betriebliche Gesundheitsförderung auch ein Muss in jeder Unternehmensstrategie. Dazu gehört mehr als nur der ergonomische Arbeitsplatz – für das Wohlbefinden der Mitarbeiter gibt es viele verschiedene Maßnahmen, die langfristig die Gesundheit und die Motivation stärken.

Warum ist betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen so wichtig?

Fitte Mitarbeiter machen den Unternehmenserfolg überhaupt
möglich. Und gutes Teamwork ist essenziell für ein gutes Ergebnis. Schafft man
die Voraussetzungen, dass sich das Team am Arbeitsplatz wohlfühlt, so schafft
man die Basis für ein gutes Betriebsklima.

Vorteile für das Unternehmen

  • die Arbeitszufriedenheit wird langfristig
    gesteigert
  • Krankenstände und Fehlzeiten werden vermindert
  • besseres Betriebsklima
  • die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bleibt aufrecht
  • die Motivation der Mitarbeiter profitiert
  • gutes Image am Arbeitsmarkt

Vorteile für die Mitarbeiter

  • die individuelle Gesundheit wird gefördert
  • Stärkung der Belastungsfähigkeit
  • Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmoral
    profitieren
  • insgesamte Steigerung der persönlichen
    Lebensqualität
  • Förderung eines guten sozialen Umfelds am
    Arbeitsplatz

Welche Bereiche umfasst die betriebliche Gesundheitsförderung?

Einige Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kann man auch direkt im Unternehmen einsetzen.
Im Bereich der Ernährung kann man beispielsweise in der Kantine gesundes Essen
anbieten. Ein Obstkorb, oder gesunde Snacks wie Nüsse sind ebenfalls einfache
Maßnahmen, die einerseits den Mitarbeitern die Wertschätzung zeigen,
andererseits auch die Gesundheit fördern. Für die Arbeitsatmosphäre ist
insbesondere ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wichtig, aber auch
Temperatur und Beleuchtung sollten stimmig sein.

Auch für das psychische Wohlbefinden kann man sorgen: Insbesondere
das soziale Umfeld im Betrieb, den Teamgeist und die Betriebsatmosphäre sollte
man fördern. Unter anderem geht dies durch gemeinsame Aktivitäten. Vorschläge im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung wären beispielsweise Lauftreffs, Nordic Walking, etc.

Eng hängen alle diese Faktoren auch mit der Firmenfitness
zusammen. Beginnt man den Tag mit gemeinsamen Übungen, oder macht ein
Gesundheitscoaching miteinander, so wird nicht nur die persönliche Gesundheit,
sondern auch der Teamgeist gestärkt. Bewegung bringt Abwechslung in den Alltag und
sorgt ebenso für die Gesundheit. Somit kann man typische Büroleiden wie Rückenschmerzen effektiv bekämpfen und verhindern.

Vorträge und Kurse können ebenfalls verschiedene
Gesundheitsthemen behandeln. Es gibt bereits viele verschiedene Angebote, aus denen man auswählen kann.

Fazit

Es ist also eine gute Idee, für die Gesundheit seiner
Mitarbeiter zu sorgen. Immerhin sind sie diejenigen, die ein Unternehmen erst
erfolgreich machen können! Betriebliche Gesundheitsförderung geht auch gemeinsam,
somit wird der Teamgeist gestärkt. Dabei lohnt sich der finanzielle Aufwand, der für die
Gesundheit ausgegeben wird, auf jeden Fall. Denn: Durch weniger Krankenstände
und bessere Produktivität werden wiederum Kosten eingespart.

Businesscoaching Firmenfitness

Firmenfitness: Teamgesundheit bringt Erfolg für’s Business

Gesunde Mitarbeiter sind unersetzbar für ein Unternehmen. Schließlich sind sie es, die den Erfolg überhaupt erst möglich machen. Deshalb sollte man immer wieder auf die Teamgesundheit achten. Beispielsweise wäre eine Möglichkeit dazu die Firmenfitness.

Was ist Firmenfitness?

Einfach gesagt beinhalten Firmenfitnessprogramme Maßnahmen, die innerhalb oder außerhalb des Unternehmens die Gesundheit der Mitarbeiter fördern sollen. Hierfür geht der Betrieb eine Partnerschaft ein, und stellt somit einen Zugang zu diesen Programmen bereit. Firmenfitness gehört zu den Mitarbeitervorteilen, und drückt somit auch die Wertschätzung des Arbeitgebers aus. Ergonomische Grundlagen spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Firmenfitness als Win-Win-Situation

Typische Büroleiden wie Rückenschmerzen verursachen Beschwerden für die Mitarbeiter und Kosten für die Arbeitgeber. Schließlich sind diese ein häufiger Grund für Krankenstände, und die Produktivität hängt natürlich auch von der Gesundheit der Arbeitnehmer ab. Mithilfe von Präventionsmaßnahmen und einem Angebot von Firmenfitness kann man gegen berufsbedingte körperliche Beschwerden effektiv vorgehen und typischen Volkskrankheiten vorbeugen. 

Gleichzeitig können die Arbeitnehmer auch persönlich von den gemeinsamen Aktivitäten profitieren – für die eigene Gesundheit, als Ausgleich im Arbeitsalltag und für eine bessere Lebensqualität.

Vorteile

Für die Arbeitgeber:

  • weniger Krankenstände
  • stärkeres Betriebsklima
  • Mitarbeiter werden produktiver und leistungsfähiger
  • der Betrieb wird zusätzlich für Bewerber attraktiver
  • ein fittes Team ist motivierter, außerdem wird die Bindung an das Unternehmen gestärkt

Für die Mitarbeiter:

  • effektive Förderung der körperlichen Gesundheit
  • das Teamgefühl wird weiter gestärkt
  • besseres Betriebsklima durch
    gemeinsame Aktivitäten
  • Stressresistenz wird zusätzlich gestärkt
  • Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz
    werden erhöht

Firmenfitness als Chance

Um mithilfe von Firmenfitnessprogrammen nachhaltige Erfolge zu spüren, haben die einzelnen Mitarbeiter meist nur einen geringen Zeitaufwand. Also liegen die Vorteile klar auf der Hand. Gesundheit im Betrieb kann beispielsweise durch gemeinsame Aktivitäten erfolgen, etwa durch Bewegungseinheiten, oder auch Workshops. Auch individuell abgestimmte Pläne für die Mitarbeiter werden angeboten. Prinzipiell gibt es Firmenfitnessangebote sowohl online als auch direkt im Betrieb, je nachdem was bevorzugt wird. Dabei sind auch verschiedene Schwerpunkte möglich, die man setzen kann. Auch ein Businesscoaching kann Erfolg für die Teamgesundheit bringen, wenn dementsprechende Inhalte vermittelt werden.

Fazit

Firmenfitness zeigt nicht nur die Wertschätzung des Arbeitgebers und macht somit den Betrieb attraktiv, sie steigert auch Produktivität und Leistungsfähigkeit und vermindert die Kosten, die durch Krankenstände entstehen könnten. Gleichzeitig können sich Arbeitnehmer über eine bessere Teamatmosphäre und persönliche Gesundheit freuen. Somit hat Firmenfitness das Potenzial, den Erfolg im Business zu steigern.

Businesscoaching Firmenfitness
optimale Sitzposition

Richtig sitzen – Sitzposition und aufrechtes Sitzen

Richtig sitzen, das ist alles andere als eine starre Sitzposition. Wer länger sitzt, sollte zwischendurch immer wieder aufstehen. Das hat viele Vorteile. Wer aufsteht bringt seinen Stoffwechsel in Schwung und die großen Muskelgruppen werden beansprucht. Diese Beanspruchung benötigt Energie und fördert die Durchblutung. Durch die bessere Blutversorgung des Gehirns wird die Lern- und Konzentrationsleistung verbessert.

 

Rückenbeschwerden und Nackenverspannungen wird so präventiv gegengesteuert. Eine der Lösung beim richtigen Sitzen lautet also: Immer wieder aufstehenDurch langes Sitzen wird der Körper einseitig belastet. Um dieser einseitigen Belastung entgegenzuwirken, sollte die Sitzposition möglichst oft verändert werden. Die Lösung lautet dynamisch sitzen.

Dynamisch sitzen – wie genau geht das?

Dynamisch sitzen heißt bewegt sitzen. Wechsle Position, Haltung und Stellung deines Körpers, so oft es geht. So funktioniert’s: Die Rückenlehne des Bürostuhls hin und wieder verstellen, die Sitzfläche hin und her drehen, das Körpergewicht verlagern, mit den Hüften kreisen, die Schultern nach oben ziehen und nach hinten abrollen. Wer mehrere Bildschirme benutzt beim Bildschirmwechsel den Körper (nicht nur den Kopf) zum Monitor drehen.

Eine weitere Möglichkeit für dynamisches Sitzen sind Gymnastikball und Sitzkissen. Diese Hilfsmittel sollten jedoch nicht ständig im Einsatz sein – hier ist es wiederum die Abwechslung, die Erfolg verspricht. Zum Beispiel eine Stunde am Tag den Sitzball oder das Sitzkissen verwenden.

Kurze Bewegung zwischendurch

5 Minuten bewegen: Es gibt immer was zu tun! Zwischendurch aufstehen und kurz bewegen bewirkt Wunder.

Wer öfter aufsteht, sitzt seltener

  • Telefonieren ist auch im Stehen gut möglich.
  • Regelmäßig ein Glas Wasser holen und trinken.
  • Anstatt das E-Mail an die Kolleginnen und Kollegen zu senden, die im selben Raum sitzen, lieber aufstehen und direkt die Personen ansprechen.
  • Hat eigentlich schon jemand nach der Post geschaut?
  • Hol dir doch noch ein Glas Wasser, damit du möglichst bald auf die Toilette gehen musst.
  • Auch die Büropflanzen sind durstig. Bitte gießen!
  • Irgendwer muss die Ausdrucke ja einsammeln.
  • Den Papierkübel im Büro lieber außer Reichweite positionieren, damit man aufstehen muss, wenn Papier entsorgt wird.
  • Bewegung und aufstehen zwischendurch – einfach so.

Richtig sitzen im Homeoffice

Im Gegensatz zum Arbeiten im Büro ist es zuhause oft schwieriger den Arbeitsplatz optimal einzurichten. Auf die richtige Sitzhaltung wird häufig vergessen. Beziehungsweise haben viele von uns auch gar nicht die Möglichkeit einen optimal ergonomischen Arbeitsplatz einzurichten.

Um trotzdem das Bestmögliche zu erreichen hier ein paar Tipps und Ideen.

 

  • Wenn möglich richte einen fixen Arbeitsplatz zu Hause ein.
  • Fixe Bürozeiten
  • Ordnung im Homeoffice Arbeitsplatz bringt Effizienz und du fühlst dich wohler.
  • Beim Sitzen auf einen Bürosessel auf die richtige Höhe achten und gegebenenfalls anpassen.

Eine optimale Sitzposition

  • Die Fußsohlen sollten satt am Boden ausgerichtet werden können. Die Knie und die Hüftgelenke bilden annähernd einen rechten Winkel. Die Rückenlehne kann und sollte hin und wieder verwendet werden.
  • Der Laptop oder Bildschirm sollte so eingerichtet sein, dass die Kopfhaltung möglichst aufrecht bleiben kann.
  • Idealerweise ist die Bildschirmoberkante ca. auf Augenhöhe- Dies wird beim Arbeiten mit dem Laptop schwierig – daher den Winkel vom Laptopbildschirm für eine aufrechte Kopfhaltung einrichten – ev. etwas nach hinten kippen.
  • Eine aufrechte Sitzposition verringert die Belastung auf den Halte- und Bewegungsapparat, dennoch ist es wichtig, die Position hin und wieder zu verändern. So wirkt man einseitigen Belastungen entgegenwirken.
optimale Sitzposition
Rückengesundheit im Außendienst
Rückenschmerzen Lendenwirbelsäule
Rückengesundheit im Außendienst

Rückenschmerzen im Außendienst

Menschen im Außendienst sind viel unterwegs. Lange Autofahrten, Termindruck und ein unregelmäßiger Tagesrhythmus können aber auf Dauer auch der Gesundheit schaden. Deshalb gehört der Außendienst zu den Berufsgruppen, die besonders häufig von Rückenschmerzen betroffen sind.

Rückenschmerzen im Außendienst

Im Außendienst gibt es viel Abwechslung, soziale Kontakte und reichlich Autonomie. Durch diese Tätigkeit verbringt man allerdings viel Zeit im Auto, und oftmals ist der Termindruck und der damit verbundene Stress hoch. Durch das viele Sitzen fehlt oft die Bewegung, die starre Haltung begünstigt die Entstehung von Rückenschmerzen und Nackenverspannungen. Deshalb sollten Menschen in diesem Tätigkeitsfeld besonders auf ihren Körper hören, und schnell handeln, damit keine langfristigen Folgen für die Gesundheit drohen.

Was macht das viele Autofahren mit dem Körper?

Zunächst einmal verbringt man beim Autofahren viel Zeit in einer starren Haltung. Das bedeutet eine große Belastung für Wirbelsäule, Muskeln und Bänder. Außerdem ist der Körper verschiedenen Kräften ausgesetzt, zum Beispiel beim Beschleunigen und Bremsen, aber auch der seitlichen Neigung in Kurven. Diese Belastungen, kombiniert mit der asymmetrischen Muskelanspannung beim Treten der Pedale, führen in Summe zu Verspannungen, Rückenschmerzen, sowie Nacken-, Kopf- und Schulterschmerzen.

Tipps für die Rückengesundheit im Außendienst

Der offensichtlichste Schritt ist wahrscheinlich, darauf zu achten, dass der Dienstwagen gut ausgestattet ist. So sollte der Autositz ergonomisch geformt, verstellbar und gut gefedert sein. Ein schallgedämpfter Innenraum und eine Klimaanlage, sowie eine Standheizung sind ebenfalls wichtig für das Wohlbefinden. Für Arbeiten im parkenden Auto gibt es auch spezielle Aufstellmöglichkeiten für Notebooks, um die Haltung zu verbessern.

Pausen einplanen ist ebenso wichtig. Hier sollte man das Auto immer wieder einmal verlassen und zum Beispiel auf einer Raststätte umhergehen. Vielleicht auch einmal Strecken, Lockerungs- und Dehnungsübungen machen. Oder die Telefonate im Stehen führen. Hauptsache, nicht zu lange am Stück sitzen!

Aber auch im Stau, vor Ampeln oder bei anderen unfreiwilligen Zwischenstopps kann man die Zeit nutzen, um den Rücken bewusst zu entspannen. Es hilft, sich kurz zu strecken, oder ganz bewusst die Muskeln anzuspannen, um anschließend wieder komplett locker zu lassen.

Um fit zu bleiben, sollte man auch auf die Ernährung achten. Das kann, besonders wenn man viel unterwegs ist, sehr schwer fallen. Trotzdem ist es wichtig, regelmäßig zu essen, und auch darauf zu achten, dass man nicht gerade von Fast-Food lebt. Für den Kreislauf sollte man außerdem genug trinken – am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.

Als Ausgleich für das viele Autofahren hilft es, sich in der Freizeit zu bewegen. Sport ist gesund, stärkt die Haltemuskulatur und trägt zu einem gesunden Rücken bei. Als Bonus hilft er auch bei der Stressbewältigung und unterstützt die psychische Gesundheit.

Unterstützend kann man sich auch immer wieder der eigenen Haltung bewusst werden, und in sich hineinhören, wie sich der Körper gerade anfühlt. Zwischendurch aufrichten, Anspannungen auflösen und die Haltung nicht starr werden lassen – so kann man seine Körperwahrnehmung und somit die Rückengesundheit nachhaltig stärken.

Die Psyche auch nicht vernachlässigen!

Auch wenn man es nicht sofort denken würde, aber für einen gesunden Rücken sollte man auch auf seine mentale Gesundheit achten. Schließlich beeinflusst die Psyche die Haltung und umgekehrt! Ohne ein gutes Zeitmanagement gerät man in diesem Beruf schnell einmal in den Dauerstress. Das versetzt den Körper in eine ständige Alarmbereitschaft und sorgt unter anderem für Verspannungen. So kommen Rückenschmerzen besonders im Außendienst häufig vor. Deshalb sind Zeitpuffer und Selbstorganisation, sowie ein ordentliches Zeitmanagement absolut wichtig für die Gesundheit im Außendienst. Entspannungsübungen und Wellness dürfen aber auch nicht fehlen, um den Stress bewältigen zu können.

Fazit

Auch wenn der Außendienst für Körper und Geist oftmals zur Belastungsprobe wird – mit einigen Tipps kann man sich Abhilfe verschaffen. Wenn jedoch besonders starke und/oder langanhaltende Schmerzen auftreten, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe aufsuchen, um bleibende Schäden zu vermeiden. Langfristig gesehen ist es immer die bessere Option, auf seinen Körper zu hören!

Rückengesundheit im Außendienst

Businesscoaching für 5-25 Mitarbeiter

Businesscoaching
attraktivität und Sexappeal

Sexappeal – Das Geheimnis deiner Anziehungskraft

Ja, lass uns offen reden! Für viele von uns ist das Streben nach Anerkennung und Bestätigung von anderen ein großes unausgesprochenes Bedürfnis. Körperliche Attraktivität und sexuelle Anziehungskraft spielen dabei eine wichtige Rolle.

Laut einer Studie von Pamela Regan und Ellen Berscheid (1995) ist für 90 % der befragten Männer und für 76 % der befragen Frauen das äußere Erscheinungsbild ein Hauptkriterium für sexuelle Anziehungskraft. Es geht jedoch nicht nur um sexuelle Reize. Generell haben attraktive Menschen mehr Vorteile als Durchschnittsmenschen. Sie bekommen meist mehr Aufmerksamkeit, verdienen häufig mehr und finden leichter Freunde. 

Entscheidende Kriterien sind unter anderem ein selbstbewusstes Auftreten, eine positive Mimik und Gestik, die Körpergröße, Kleidung und ein gepflegter Körper. Ein freundliches Lächeln und ein gutes eigenes Körpergefühl tragen ebenfalls dazu bei, dass wir bei anderen einen positiven Eindruck hinterlassen. Nicht nur äußerliche, sondern auch innere Reize können zu einem attraktiveren Gesamteindruck beitragen. Hierzu zählen vor allem gutes Benehmen und Offenheit.

attraktivität und Sexappeal

Zeig dich sexy!!!

Unsere Körpergröße können wir nicht verändern, die wahrgenommene Körpergröße sehr wohl. Richte dich hin und wieder bewusst auf und achte dabei auf einen selbstsicheren festen Stand. Dadurch wirkst du größer und selbstbewusster.

Blickrichtung bringt Attraktivität

Wenn du deine Blickrichtung eher nach vorne oder leicht nach oben richtest, wirkst du ebenfalls größer. Versuche, mit deinem Gegenüber bewusst Augenkontakt herzustellen. Das stärkt die Verbindung und schafft Vertrauen.

Lächeln bringt Sexappeal

Ein natürliches Lächeln während eines Gesprächs oder einer Diskussion bringt ebenfalls direkte Vertrauenspunkte.

Kleidung und ein gepflegter Körper wirken anziehend

Bewusst gewählte Kleidung, die deine körperlichen Vorzüge betont, kann ganz gezielt eingesetzt werden. Tragen Frauen rote Kleidung, wirkt das auf viele Männer anziehend.

Ein gepflegter und sauberer Körper vermittelt unseren Mitmenschen Gesundheit und Vitalität, was wiederum Attraktivität bewirkt.

Körperhaltung und Gang bringen Blickfang

Durch eine selbstbewusste aufrechte Körperhaltung und einen anmutigen Schritt werden wir gleich anders wahrgenommen. Haltung hat eben viel Sexappeal.

Vorsätze einhalten

Wenn man sich etwas vornimmt, so stößt man schnell an seine Grenzen – einen Vorsatz einzuhalten kann ziemlich anstrengend sein! Damit Vorgenommenes auch tatsächlich klappt, hilft es, einige einfache Tipps und Tricks zu befolgen. Schließlich wird ein guter Vorsatz schnell zur neuen Gewohnheit, wenn man es schafft, motiviert zu bleiben.

Tipps für das erfolgreiche Einhalten von Vorsätzen

  1. Auswahl reduzieren

Zu viele Vorsätze auf einmal werden ganz bestimmt nix. Lieber auf realistische Ziele setzen und Schritt für Schritt Erfolge feiern!

  1. Vorsätze festhalten

Schriftlich Festgehaltenes fühlt sich sofort wichtiger und verbindlicher an. Und der Profi-Tipp: Aufgeschriebene Vorsätze griffbereit halten und immer wieder einen Blick darauf werfen, sei es am Badezimmerspiegel oder in der Geldtasche. So erhält man immer wieder einen Motivationsschub und wird erinnert, warum man die Gewohnheiten ändern möchte.

  1. Keine halben Sachen

Von Anfang an 100% für die neue Aufgabe geben! Ein „gemütlicher Start“ endet meistens darin, dass man genau auf diesem Anfangsniveau stehenbleibt. Dabei sind genau in den ersten Wochen Enthusiasmus und Schwung für die Ziele am wichtigsten.

  1. Positive Sprache

Negative Gedanken wie: „Ich habe keine Lust auf mein Rückentraining“ sind wahre Motivationskiller. Wenn man sich stattdessen sagt: „Ich fühle mich viel besser, nachdem ich mich bewegt habe“, verbindet man den Vorsatz gleich mit einem positiven Gefühl. So kann man sich immer wieder aufs Neue motivieren!

  1. Unterstützung

Es gibt wenig, was mehr anspornt als eine gesunde Gruppendynamik. In Gesellschaft findet man Unterstützung und Motivation!

  1. Belohnungen dürfen nicht fehlen!

Kleine Belohnungen, die Freude bereiten, machen es einfacher, Durststrecken zu überwinden. Erfolge gehören gefeiert! So hält man Vorsätze gerne ein und bleibt topmotivert.

Mit einigen Tricks behält man die anfängliche Motivation also gleich viel länger bei. Und wenn etwas einmal zur Gewohnheit geworden ist, braucht man schon viel weniger Energie, um einen Vorsatz einzuhalten. Egal ob man nun mehr Sport treiben will, sich vornimmt, mehr zu lesen, oder einen Anstoß braucht, um seinem Körper etwas Gutes zu tun – der erste Schritt ist immer der wichtigste (und schwierigste), und wenn man ein paar einfache Tipps beachtet, wird der Weg zum Erfolg gleich viel leichter!

Der Weihnachtsputz steht an – Ergonomie im Haushalt

Es ist wieder soweit – Weihnachtszeit!
Das bedeutet natürlich auch die ganze Arbeit, die mit so einem Fest verbunden ist. Geschenke kaufen, Kekse backen, Festlichkeiten organisieren… Auch der Weihnachtsputz steht wieder an, damit nicht nur der Christbaum, sondern das ganze Haus glänzt. Im ganzen Trubel der Feiertagsvorbereitungen vergisst man schnell einmal, auch auf sich selbst zu achten. Da kann es schnell einmal passieren, dass man unter dem Christbaum eine schöne Bescherung anderer Art vorfindet – in Form von Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit. Damit so etwas nicht passiert, ist es besonders wichtig, auch im Haushalt auf die Ergonomie zu achten.

Ergonomie im Haushalt – was ist das?

Die Ergonomie hat das Ziel, die Arbeit so zu optimieren, dass für den Menschen möglichst geringe Belastungen entstehen. Zunächst denkt man hier klarerweise an den Arbeitsplatz – aber auch bei der Hausarbeit sollte man ergonomisch arbeiten. Das bedeutet unter anderem, dass man Fehlhaltungen und einseitige Belastungen vermeidet, sich seine Umgebung praktisch einrichtet und gute Geräte einsetzt. Denkt einmal daran, wie viel Zeit Putzen, Kochen und Wäsche machen jeden Tag in Anspruch nehmen kann – diese Arbeit summiert sich! Da ist es intelligent, sich diese Zeit so bequem und praktisch wie möglich zu gestalten.

Und wie geht das?

Besonders Rücken und Gelenke werden bei der Hausarbeit beansprucht. Eine gebückte Haltung beim Bodenwischen und ein krummer Rücken beim niedrigen Bügeltisch, repetitive und feste Bewegungen beim Scheuern von Schmutz und stundenlanges Schrubben ohne Pause sind ein Rezept für Rücken- und Handgelenksschmerzen sowie Verspannungen ohne Ende. Da hilft es, sich einige Tipps zu Herzen zu nehmen:

Die Umgebung sollte passen!

Besonders im eigenen Heim sollten Arbeitsflächen an die eigene Körpergröße angepasst sein. Das sorgt dafür, das eine aufrechte Haltung überhaupt erst möglich wird! Die großen Geräte (z. B. der Kühlschrank) sollten so platziert sein, dass sie gut zu bedienen sind, idealerweise auf Augenhöhe.

Bei längerem Stehen, zum Beispiel beim Bügeln oder in der Küche, kann man sich Entlastung suchen: Zum Beispiel durch spezielle Stehhocker, wodurch man nicht so schnell ermüdet.

Insbesondere Haushaltsgeräte sollten verstellbar sein. Ein Teleskopstiel beim Besen, bzw. ein Teleskoprohr beim Staubsauger sind ein Muss! Zur Ergonomie gehört auch, dass eine hohe Lärmbelastung möglichst vermieden wird – ein leiser Staubsauger schont als Bonus auch die Nerven der Nachbarn.

Arbeitseinteilung

Alles an einem Tag erledigen – nicht immer die beste Idee. Auch ein Weihnachtsputz soll lieber aufgeteilt werden, um die völlige Erschöpfung inklusive Verspannungen am Ende des Tages zu vermeiden.

Außerdem sollte man zwischen den einzelnen Arbeiten immer wieder die Körperposition verändern und Pausen einlegen. Das geht beispielsweise bei stehenden Arbeiten dadurch, dass man das Gewicht von einem aufs andere Bein verlagert. Für die Durchblutung kann man auch mit den Zehen wackeln! Das hört sich nach wenig an, ist aber dennoch effektiv. Immer wieder an Entspannungspausen denken, den Rücken zwischendurch dehnen und strecken, und leichte Lockerungsübungen für die Muskeln machen. So gerät man nicht so schnell in eine versteifte Fehlhaltung.

Ergonomisches Heben

Schwere Kisten mit Weihnachtsdeko sollte man aus der Hocke heraus mit geradem Rücken so nah wie möglich am Körper aufheben. Außerdem sollte man sich während dem Heben besonders schwerer Gegenstände nicht drehen. So vermeidet man schmerzhafte Quetschungen der Bandscheiben!

Den Körper unterstützen

Genügend Wasser und Nährstoffe sorgen dafür, dass sich der Körper regenerieren kann. Besonders im Winter ist es zwar verlockend, sich vor dem gemütlichen Kamin einzulullen, aber Bewegung ist trotzdem wichtig. Ein schöner Winterspaziergang sorgt zusätzlich noch für eine gute Sauerstoffversorgung! Aber auch drinnen kann man mit Homeworkouts und Fitnessübungen für einen gesunden Körper sorgen. Positiver Nebeneffekt: Weihnachtlicher Festtagsstress wird abgebaut.

Unterstützung holen!

Wenn möglich, kann man besonders bei schweren Arbeiten auch Unterstützung holen. Der Rücken freut sich nicht gerade, wenn man einen Weihnachtsbaum mit Ach und Krach gebückt das Stiegenhaus hochschleppt. Zusammenarbeiten hilft!

Man sieht also ganz klar – für die Gesundheit ist die Ergonomie auch im Haushalt unerlässlich. In diesem Sinne – frohe (aufrechte und schmerzfreie) Weihnachten!

Weihnachtsputz