Rundrücken

Der Rücken schmerzt, die Muskeln sind verspannt und die Haltung sieht gekrümmt aus? Das sind häufige Zeichen für einen Rundrücken, der den Alltag stark beeinträchtigen kann. Es gibt aber Maßnahmen, damit man ihn verhindern kann. Außerdem kann man auch bei bestehendem Rundrücken Abhilfe verschaffen, zum Beispiel durch geeignete Übungen.

Was ist ein Rundrücken?

Die Wirbelsäule ist normalerweise in einer natürlichen Doppel-S-Form gekrümmt, was auch so sein sollte, um den Körper zu stützen und Bewegungen abzufedern. Bei einem Rundrücken ist der obere Rücken aber verstärkt nach hinten gekrümmt, was man auch als „Hyperkyphose“ bezeichnet. Diese übermäßige Krümmung kann entweder angeboren sein, oder auch erst später entstehen. Häufige Ursache hierfür sind jahrelange Haltungsfehler und Bewegungsmangel. Muskuläre Dysbalancen können weiter dazu beitragen, zum Beispiel durch Fehlbelastungen, aber auch Stress und psychische Belastungen spielen eine Rolle.

Wie kann man vorbeugen?

Die beste Prävention gegen einen Rundrücken ist Bewegung. Denn sehr oft entsteht dieser genau durch zu wenig Sport oder auch einseitiges Training. Es kann helfen, nach und nach mehr Bewegung in den Alltag einzubringen und ein ausgeglichenes Training anzustreben. Es werden dadurch nicht nur die Muskeln gestärkt, sondern auch Bewusstsein für den eigenen Körper und die Haltung geschaffen, was sehr wichtig für einen gesunden Rücken ist.

Genau dieses Bewusstsein für die Haltung sorgt dafür, dass man einen weiteren Faktor in der Entstehung eines Rundrückens vermeiden kann. Eine krumme Körperhaltung ist nämlich eine der häufigsten Ursachen für die Hyperkyphose. Achtsamkeit und ein Gespür für den Körper fördern hingegen eine aufrechte Haltung, nicht nur im Stehen, sondern auch im Sitzen. Auch auf einen ergonomischen Arbeitsplatz sollte man nicht vergessen, wenn man an die Rückengesundheit denkt!

Es ist außerdem wichtig, sich zwischendurch immer zu dehnen und zu strecken, damit man nicht verkrampft und verspannt durch den Tag geht. Man kann auch extern Unterstützung suchen, um die eigene Haltung zu stärken, wie etwa bei einem Haltungscoaching. Auf die Psyche darf man ebenfalls nicht vergessen, denn bei Stress und Sorgen nimmt man schnell einmal eine Fehlhaltung ein.

Man kann also sagen, dass es viele Wege gibt, wie man einem Rundrücken vorbeugen kann. Das ist auch wichtig, weil ansonsten viele Beschwerden auftreten können.

Was sind Symptome eines Rundrückens?

Durch einen Rundrücken kann eine aufrechte Haltung erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden. Außerdem wird die Beweglichkeit stark eingeschränkt und die inneren Organe beeinträchtigt. So können sich Schwierigkeiten mit der Atmung durch ein eingeschränktes Brustvolumen ergeben, aber auch Verdauungsprobleme und Herz-Kreislauf-Beschwerden sind mögliche Folgen.

Weiters sind je nach Schweregrad der Wirbelsäulenverformung auch Schmerzen ein Symptom, sie können bis in die Arme oder Beine ausstrahlen. Durch die sichtbare Ausprägung der verkrümmten Wirbelsäule können auch depressive Verstimmungen und psychische Belastungen bei Betroffenen auftreten.

Glücklicherweise gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten zu Prävention und auch zur Behandlung.

Fazit

Ein Rundrücken kann für Betroffene zur großen Belastung werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man weiß, dass man ihm durch einen aktiveren Lebensstil, ausgleichende Übungen und einem Bewusstsein für die Haltung vorbeugen kann. Außerdem kann man auch bestehende Hyperkyphosen bekämpfen, was sehr wichtig ist, um die Lebensqualität zu fördern. Es ist dabei auch wichtig, sich Unterstützung zu holen, beispielsweise bei einem Haltungscoaching.

 

rundrücken
Hohlkreuz -Rundrücken

Gesunde Gewohnheiten für ein gesundes Leben

auf der Zielgerade zur Gesundheit laufen

Was sind Gewohnheiten

Gewohnheiten sind Handlungen, Denk- und Verhaltensweisen, die automatisch in unserem Alltag
ablaufen. Durch diese Gewohnheiten und routinemäßige Handlungen spart unser
Gehirn Denkressourcen und Energie. Über Aufgaben, die täglich auftreten und
somit die gleiche Handlung erfordern, müssen wir nicht immer wieder neu nachdenken
bzw. diese planen. Der Nachteil dieser Automatisierung ist, dass wir uns auch
schlechte oder destruktive Gewohnheiten angewöhnen können. Unser Gehirn
bewertet hier nicht zwischen gut oder schlecht – es führt einfach aus und
versucht, zu automatisieren.

Ergebnisse von Gewohnheiten

Jede Gewohnheit führt zu einem Ergebnis. Wer seine Gewohnheiten verändern möchte, muss sich die
Frage stellen: „Welches Ergebnis möchte ich erzielen? Und bin ich mit dem bisherigen
Ergebnis zufrieden?“ Es ist wichtig zu wissen, dass früh entwickelte
Routinen auch wahrscheinlicher im späteren Leben bestehen bleiben. Vielleicht
kennt man es ja auch selbst, dass viele spätere Angewohnheiten schon in der
Kindheit eingelernt wurden. Allerdings kann man zu jedem Zeitpunkt im Laufe
eines Lebens wieder neue Gewohnheiten entwickeln. Das ist auch wichtig, denn die
eigenen Bedürfnisse und Ziele verändern sich ja auch laufend.

Damit es gelingt, gesunde Gewohnheiten nachhaltig zu entwickeln, gibt es glücklicherweise einige
Tipps, die dabei helfen.

Wie kommt man zu einer neuen gesunden
Gewohnheit?

Zunächst ist es wichtig, sich selbst ein Ziel zu setzen. Vielleicht möchte man etwas im Leben verbessern,
eine Routine einführen, eine gesunde Ernährung annehmen, oder andere Dinge
erreichen. Dieses Ziel sollte man ganz genau definieren, sich darüber bewusst
werden, welche Gewohnheit man entwickeln möchte. Wenn man dieses Bewusstsein
geschaffen hat, kann man mit schrittweisen Veränderungen beginnen, um neue
Gewohnheiten anzunehmen.

Der erste Schritt zu diesen Veränderungen kann schwerfallen. Dabei ist es überhaupt nicht
notwendig, an einem Tag unmögliche Ziele zu erreichen. Viel besser ist eine
nachhaltige, schrittweise Entwicklung, bis man sein Ziel erreicht.

Damit man den inneren Schweinehund überkommen kann, sollte man vage Vorsätze vermeiden.
Konkrete Ziele sind viel einfacher zu starten! So kommt man gar nicht dazu, die
Routine immer und immer wieder aufschieben zu wollen…

Weitere Tipps:

Um Ausreden zu vermeiden, die einen in alte Muster zurückfallen lassen, kann man auch einen
genauen Plan erstellen, den man sich vor Augen führen kann. Oder man trifft die
Vorbereitungen für die Handlung schon am Vortag, damit man ohne Verzögerungen
starten kann. Man möchte am Morgen ein Workout einschieben? Am besten die
Sportkleidung schon am Abend herauslegen, damit man keine Ausreden mehr findet.
Außerdem kann man Ablenkungen durch Handy und co. durch ein Stummschalten
vermeiden.

Dass das Handy für Routinen aber nützlich sein kann, lässt sich nicht abstreiten. Ein
täglicher Wecker oder eine Erinnerung um dieselbe Zeit lässt einen nicht auf
gesunde Gewohnheiten vergessen. Analog geht das natürlich auch durch
strategisch platzierte Notizen im Haus, oder Motivationszettel im Geldbeutel.

Um seine Erfolge feiern und auch sichtbar machen zu können, kann man auch quasi „Buch führen“
und aufzeichnen, wie weit man schon gekommen ist. Das hilft auch zur
Selbstkontrolle und motiviert noch weiter.

Auch extern kann man sich noch Unterstützung holen, denn aller Anfang kann schwierig erscheinen. Das geht zum Beispiel bei einem Coaching oder ähnlichem.

Beispiele für gesunde Gewohnheiten

Vermutlich hat jede und jeder von uns ein paar Bereiche im Leben, die man gesünder gestalten könnte. Es mag zwar logisch klingen, aber die üblichen „Verdächtigen“, wie etwa gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport sind tatsächlich besonders wichtig für mehr Vitalität. Aber natürlich gehören auch die Zeit für einen selbst, wie etwa in der Meditation, oder mehr Zeit für Freunde und Familie in eine gesunde Routine eingeplant.

Zu weiteren gesunden Gewohnheiten gehört auch, dass man vielleicht das Smartphone öfter weglegt, mehr Sport macht und vielleicht lieber zu Fuß oder mit dem Rad bestimmte Wegstrecken zurücklegt. Auch langsames und achtsames Essen kann man zur gesunden Gewohnheit machen.

Fazit

Da unser Gehirn die Routine liebt, können wir durch gesunde Gewohnheiten insgesamt ein gesundes Leben führen. Glücklicherweise kann man solche Angewohnheiten im ganzen Leben wieder neu erlernen und von den positiven Effekten profitieren.

 

Selbstverwirklichung bringt dich im Leben weiter

Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung

Die Selbstverwirklichung spielt für uns alle eine wichtige Rolle, auch wenn wir es möglicherweise nicht immer realisieren. Dabei ist es eigentlich erstrebenswert, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen! Wer möchte nicht seine Zukunft in die eigene Hand nehmen, die eigenen Träume und Ziele umsetzen, und ein selbstbestimmtes und glückliches Leben führen können? Einen möglichen Ansatz zur Erreichung dieser Ziele kann man im Konzept der Selbstverwirklichung finden.

Was ist Selbstverwirklichung?

Selbstverwirklichung bedeutet die weitgehende Realisierung der eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Ziele, um das eigene Wesen zur Entfaltung zu bringen und die eigenen Möglichkeiten und Begabungen auszuschöpfen. Außerdem gehört dazu, dass man für sich selbst einsteht, selbstbestimmt lebt und Verantwortung für sein Leben übernehmen kann.

Dabei betrifft die Selbstverwirklichung alle Lebensbereiche, also sowohl Berufs- als auch Privatleben, und jede Entwicklungsphase im Laufe des Lebens. Sie ist also ein Prozess, der den ganzen Lebensweg begleiten kann, den man auch immer wieder neu definieren und entdecken kann.

Und wie geht Selbstverwirklichung?

Die Basis jeder Selbstverwirklichung ist es, zu wissen, was man will. Nur wenn man seine Vision, seine Ziele kennt, kann man auch entsprechende Maßnahmen ergreifen. Aufbauend darauf kann man auch konkrete persönliche Ziele setzen. Diese Zielfindung ist vermutlich eine der größten Herausforderungen in der Selbstverwirklichung – der erste Schritt ist immer der schwierigste. Allerdings lohnt es sich, in sich hineinzuhören und sich Gedanken über die eigenen Wünsche zu machen, wobei es wichtig ist, sich nicht zu sehr von Erwartungshaltungen von außen beeinflussen zu lassen.

Mögliche Fragen, die man sich selbst dazu stellen kann, sind zum Beispiel:

  • Was sind meine Fähigkeiten? Was kann ich? Worin bin ich richtig gut?
  • Was ist mir wichtig?
  • Was macht mir Spaß?
  • Wie möchte ich sein? Wie möchte ich leben?
  • Wofür brenne ich?
  • Wovon träume ich?
  • Was sind meine Ziele?

Stille Momente und Entspannung suchen

Wichtig ist es auch, immer wieder stille Momente und Entspannung zu suchen. Für viele Menschen geht das in der Meditation, oder in der Natur, aber prinzipiell ist es in erster Linie wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich besinnen zu können. Aber auch den zwischenmenschlichen Austausch gehört zur Selbstverwirklichung dazu, um neue Anregungen im Leben zu erhalten. Dazu gehört es auch, Gutes zu tun, und Mitgefühl zu entwickeln.

Ein ständiges Vergleichen mit anderen Menschen sollte man bemerken und beenden. Schließlich möchte man sein eigenes Leben führen und kein anderes! Selbstverwirklichung hat auch viel mit selbstbestimmtem Leben zu tun. Deshalb sollte man nicht immer nur dem folgen, was andere einem sagen, auch wenn es oftmals Mut erfordert, Nein sagen zu können. Aber es lohnt sich, wenn man für sich selbst eintritt und die Kontrolle über das eigene Leben in der Hand hat.

Kennt man seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse, so sollte man für sie einstehen. Dazu gehört viel Selbstbewusstsein, und das ist nichts, was von heute auf morgen entsteht. Deshalb kann man es ruhig auch langsamer, dafür nachhaltiger angehen. In diesem Prozess ist es wichtig zu wissen, dass man zwangsläufig auf Kritik stoßen wird. Damit sollte man auch umgehen können, und sich nicht verunsichern lassen. Möglicherweise kann man auch aus berechtigter Kritik lernen und sie für die Zukunft nutzen!

Ikigai

Ein weiteres Konzept, das mit dieser Thematik zu tun hat, ist Ikigai. Dieser japanische Begriff meint übersetzt „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Es beschreibt also eine Methode, die es zum Ziel hat, sich selbst näher kennenzulernen. Man will die Dinge herausfinden, die wichtig für das eigenen Glück im Leben sind. Dabei geht es um vier Teilbereiche: Berufung, Profession, Mission und Leidenschaft, die laut dem Konzept der Schlüssel für ein sinnreiches und erfülltes Leben sind.

Das Modell hat mehrere Schichten. Die erste Schicht beschreibt vier Themen: Was du liebst, was die Welt von dir braucht, wofür man dich bezahlst, und worin du gut bist. Aus den Schnittstellen ergeben sich die vier Kernelemente. Aus der Kombination dieser Schnittstellen wiederum ergibt sich das persönliche Ikigai. Die vier Elemente sollte also in einem balancierten Verhältnis zueinanderstehen, und laut Ikigai macht diese Harmonie ein sinnvolles Leben möglich.

Auch hier ist der erste Schritt eine gründliche Selbstreflektion. Im Bereich Leidenschaft und Passion sollte man sich fragen, was einen begeistert, Spaß macht, welche Aufgaben einen in den Bann ziehen und über welche Themen man stundenlang leidenschaftlich sprechen könnte. Zum Thema Berufung kann man sich fragen, wo die eigenen Talente liegen, worin man gut ist, welche Fähigkeiten und Hobbies man hat. Was die eigene Aufgabe und Mission ist, also was die Welt von einem benötigt, fragt man sich mit Fragen wie: „Was erfüllt mich mit Sinn? Was sind meine Werte? Was würde mir fehlen, wenn ich eine Zeitlang weg wäre?“ Und zum Thema Beruf kann man Überlegungen anstellen, wie man sein Geld bisher verdienen konnte, ob man andere Einnahmequellen hat und ob andere Dinge ebenfalls potentiell geldbringend wären.

Am Ende kann man die Punkte sortieren zusammenlegen und sortieren, und somit Schnittmengen finden. Das geht nicht auf Anhieb, sondern man sollte öfters reflektieren.

Ikigai - Konzept

Fazit

Selbstverwirklichung erfordert viel Mut, Kraft und persönliche Reflektion. Dennoch ist es wichtig, öfters einmal innezuhalten und sich zu fragen, wie man sein Leben voll auskosten kann und seine eigenen Stärken, Talente und Fähigkeiten am besten einsetzt. So gelingt ein selbstbestimmtes Leben, dem man selbst auch Sinn verleihen kann.

Persönlichkeitswachstum

Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitswachstum

Eine Persönlichkeit haben wir alle, das ist klar. Was wäre ein Mensch überhaupt ohne sie? Diese Persönlichkeit ist aber keineswegs statisch, sondern sie verändert sich laufend, über die gesamte Lebensspanne hinweg. Das ist auch sehr wichtig, um gut und gestärkt durchs Leben gehen zu können. Dabei hat man auch selbst ein „Mitspracherecht“, denn den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung kann man auch selbst aktiv gestalten, um den eigenen Charakter weiterzuentwickeln.

Warum ist die Persönlichkeitsentwicklung so wichtig?

Das persönliche Wachstum bringt viele positive Effekte mit sich. Gestärkte Persönlichkeiten haben nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld einen Vorteil. Eine mentale Stärke, hohe Lebenszufriedenheit und gute Problemlösungsfähigkeiten sind beispielweise Merkmale einer reifen Persönlichkeit. Durch die Persönlichkeitsentwicklung kann man außerdem noch weitere Vorteile erreichen, wie etwa:

  • Unabhängigkeit
  • Anpassungsfähigkeit an neue Situationen
  • Innere Stärke
  • Selbstkenntnis
  • Offenheit
  • Resilienz

Die drei Säulen der Persönlichkeitsentwicklung

Damit der Gestaltungsprozess der eigenen Persönlichkeit überhaupt funktionieren kann, braucht drei grundlegende Bausteine:

  1. Selbsterkenntnis: „Wer bin ich? Was zeichnet mich aus, was ist typisch für mich? Was sind meine Stärken und Schwächen, was macht mich Einzigartig?“ Solche und noch weitere Fragen kann man sich stellen, um ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wer man ist. Das ist zu Beginn der Persönlichkeitsentwicklung auch nötig, wobei Selbstreflexion, aber auch Feedback durch gute Freunde hilfreich sein können.
  2. Selbstakzeptanz: Man möchte mit der Persönlichkeitsentwicklung ja niemand anderes werden, sondern das Beste aus sich selbst herausholen. Deshalb ist es wichtig, sich und seine Persönlichkeit anzunehmen, wie man (aktuell) ist.
  3. Selbstveränderung: Der eigentliche Prozess, die Entwicklung, erfolgt hier. Um wachsen zu können, braucht es aber ein konkretes Ziel vor Augen, wie man sich entwickeln möchte. Das kann Gewohnheiten, aber auch Eigenschaften und Fähigkeiten betreffen. Dazu braucht man Willenskraft, Disziplin, Mut und Zeit.

Die drei Säulen sind voneinander abhängig, sie bedingen sich gegenseitig. Das bedeutet aber auch, dass man kann keine davon vernachlässigen darf, sondern auf alle drei achten sollte.

Merkmale starker Persönlichkeiten

Starke Persönlichkeiten sehen die Dinge realistisch, aber zuversichtlich. Probleme werden nicht „aufgeblasen“, negative Gedanken nicht überbewertet.

Die Beobachtung der eigenen Emotionen sorgt für innere Stärke, indem man Gefühle bewusst wahrnimmt und richtig einordnet.

Sich Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu nehmen, Achtsamkeit und Reflexion zeugen ebenfalls von einer gereiften Persönlichkeit.

Probleme werden anerkannt, nötige Veränderungen getroffen, damit sie sich nicht mehr wiederholen.

Starke Persönlichkeiten verlangen außerdem nicht zu viel von sich selbst. Das gilt nicht nur für die Ansprüche an sich selbst, sondern auch an andere. Dazu zählt, dass sie wissen, dass Fehler passieren können, und man das beste aus einer Situation machen kann.

Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung

Nun stellt sich natürlich auch die Frage, wie man selbst seine Persönlichkeit entwickeln kann. Dazu gibt es glücklicherweise einige Tipps und Vorschläge. Weil Persönlichkeitsentwicklung allerdings ein sehr individuelles Thema ist, sind diese nicht allgemeingültig, sondern als Inspiration zu sehen.

  • Zunächst sollte man eine Richtung definieren. „Wo möchte ich überhaupt, dass meine Entwicklung hinführt? Wer möchte ich sein?“ Durch die Beantwortung dieser Fragen, kann man die eigenen Ziele und Prioritäten identifizieren.
  • Einen Schritt nach dem anderen machen: Alles auf einmal geht auch nicht wieder. Es ist besser man legt den Fokus auf einzelne Punkte nacheinander.
  • Veränderungen forcieren! Gewohnheiten zu durchbrechen kann anstrengend sein, aber es ist dringend nötig, um die Persönlichkeit entwickeln zu können.
  • Verantwortung übernehmen – für sich selbst, die eigenen Entscheidungen, und das eigene Handeln. Wer sich in eine Opferrolle begibt, entwickelt sich nur schwer weiter. Schließlich ist Eigenverantwortung nötig, um beeinflussen zu können, wie man sich verändert.
  • Neue Fähigkeiten erlernen: Beim Lernen entwickelt sich die Persönlichkeit, und als positiver Nebeneffekt wächst auch das eigene Selbstvertrauen!
  • Sich Herausforderungen stellen: Jedes Problem, jede Krise und jede Herausforderung lässt einen die eigenen Grenzen austesten und über sie hinauswachsen. Man lernt außerdem viel über sich selbst dazu.
  • Gespräche führen und Standpunkte hinterfragen gehören ebenfalls zur Persönlichkeitsentwicklung. Schließlich kann eine andere Meinung die Selbstwahrnehmung auch ergänzen, und aus Diskussionen geht man mit neuen Denkweisen und einem gefestigten Bewusstsein hervor.
  • Weitere Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung sind Geduld und Durchhaltevermögen. Schließlich ist es ein langer Prozess, man sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn Ergebnisse nicht von heute auf morgen ersichtlich sind.
  • Ein Coaching kann ebenfalls helfen, zu seinem neuen Ich zu finden. Auch hier kann man Denkanstöße finden, Reflexion durchführen und Feedback erhalten. Durchhaltevermögen ist auch einfacher, wenn man nicht auf sich allein gestellt ist.

Fazit

Persönlichkeitsentwicklung ist also notwendig, um stark und erfolgreich durchs Leben zu gehen. Dabei ist es gut zu wissen, dass man aktiv und bewusst mitgestalten kann, wie man sich entwickelt. Durch verschiedene Strategien und Tipps kann man von den zahlreichen Vorteilen der Persönlichkeitsentwicklung profitieren, den nicht nur im Beruf, sondern auch privat zahlt sich eine gestärkte Persönlichkeit aus.

Persönlichkeitsentwicklung stand
"Resilient" steht buchstabiert auf Holzklötzchen

Resilienz

"Resilient" steht buchstabiert auf Holzklötzchen

Manche Menschen stecken Schicksalsschläge und Belastungen scheinbar viel einfacher weg als andere. Aber was ist ihr Geheimnis? Eine mögliche Antwort darauf liegt im Begriff der Resilienz. Eine starke innere Haltung sorgt auch dafür, dass man mit Herausforderungen besser umgehen kann.

Was ist Resilienz?

In der Psychologie spricht man von einer Resilienz, wenn man eine besondere Widerstandskraft, eine innere Stärke meint. Resiliente Menschen können Stresssituationen und verschiedene Anforderungen flexibel bewältigen, und so außergewöhnlichen Belastungen ohne negative Folgen standhalten. Auch besonders frustrierende, stressreiche, schwierige und belastende Situationen werden von ihnen ohne psychische Folgeschäden gemeistert. Warum manche Menschen weniger Folgen davontragen, bei vergleichbarer Belastung, das lässt sich mit individuellen Unterschieden in der Resilienz erklären.

Der Begriff

Die Ursprünge der Resilienzforschung lassen sich in den 1950er-Jahren finden. Die Entwicklungspsychologin Emmy Werner stellt hier in einer Langzeitstudie auf der Insel Kauai fest, dass manche Menschen trotz widrigsten Umständen in der Kindheit später ein erfolgreiches Leben aufbauen konnten. Diese „starken Kinder“ hatten drei positive Faktoren gemein: eine durchschnittliche Intelligenz und ein positives, sozial verbindliches Temperament, eine emotionale Bindung an Eltern oder Bezugspersonen, die ihrerseits die Selbstständigkeit förderten, und Unterstützung von Seiten der Gesellschaft.

Inzwischen geht man aber auch davon aus, dass sich die Resilienz nicht nur in der Kindheit bildet, sondern auch genetische Faktoren eine Rolle spielen, und dass sie auch noch im Erwachsenenalter erlernbar bzw. trainierbar ist.

Resilienz im Alltag

Für den Einzelnen bedeutet die Resilienz, auch im Alltag erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und mit Stress umzugehen. Es ist wichtig, sich nicht durch Widerstände im Leben entmutigen zu lassen, sondern diese Erfahrungen ins Leben zu integrieren und daraus zu lernen. Resiliente Menschen haben oft ein „Grundvertrauen“, sie haben ein positives Selbstbild und gute Beziehungen zu Freunden und Partnern. Ihre Interessen sind breit gestreut, sie neigen weniger zu Katastrophenphantasien und suchen auch bei Schicksalsschlägen positive Aspekte. Durch ein Engagement dort, wo man Freude erlebt, kann man ebenso Glücklichkeit finden. Es gibt deshalb einige praktische Empfehlungen, wie man diese positive Grundstimmung suchen kann:

  • Man sollte im Leben nicht alles auf eine Karte setzen. Es gibt meist viele Varianten, wie man sein Leben gestalten kann
  • Sich nicht dem Schicksal ausliefern, sondern die Möglichkeit eines Neuanfangs suchen
  • Freunde und soziales Leben nicht vernachlässigen!
  • Man sollte einen Sinn für nichtmaterielle Werte entwickeln
  • Hinterfragen, welche Aufgaben im Alltag noch relevant sind. Auch wenn manchmal unangenehme Tätigkeiten nötig sind, wird es problematisch, wenn der negative Stress überwiegt
  • Eigenverantwortung übernehmen, und somit das Gefühl stärken, sein Leben zu einem gewissen Grad selbst kontrollieren zu können
  • Gefühle auch zulassen, nicht unterdrücken
  • Sich vor Augen führen, was man schon alles geschafft hat, und wie man in der Vergangenheit Belastungen gemeistert hat
  • Unnötiges Leid nicht ertragen, sondern auch professionelle Hilfe aufsuchen!
Resilienz -Eine Frau sitzt auf einem Steg vor einem See
Salutogenese

Salutogenese – zwischen Krankheit und Gesundheit

Salutogenese

Krankheit und Gesundheit – nicht immer schwarz-weiß

Gesundheit und Krankheit sind in einem kontinuierlichen Prozess eng miteinander verbunden. Das heißt es gibt nicht nur reine Gesundheit oder Krankheit. Ständig bewegen wir uns irgendwo dazwischen. Das bedeutet, dass kein Mensch immer nur gesund oder krank ist. Um das zu verstehen, ist es wichtig, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Genau diese Sichtweise verfolgt die Salutogenese.

Ob wir gesund oder krank sind, hängt von zahlreichen Einflussfaktoren ab. Eine mögliche Gliederung dieser Faktoren ist die Unterscheidung zwischen äußeren und inneren Einflüssen.  Innere Einflüsse wie die persönliche Einstellung, Stress oder Gefühle wirken auf die Gesundheit ebenso wie externe Faktoren wie Umweltbedingungen, Krankheiten und Lebensstil.

Salutogenese

Dass man Krankheit und Gesundheit nicht eindeutig voneinander trennen kann, besagt auch das Konzept der Salutogenese. Hier geht es darum, dass es viele Wechselwirkungen und Faktoren gibt, die Einfluss auf die Gesundheit nehmen. So ist die Gesundheit kein fixer Zustand, sondern ein ständiger, komplexer Prozess. Man geht weg von der Sichtweise, dass die Medizin ausschließlich dafür da ist, die Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, ohne auf den Patienten und seine Psyche einzugehen. Besonders zentral ist auch die Frage: „Was hält einen Menschen gesund?“

Die eingesetzten Methoden in der Salutogenese sollen sich an der Stimmigkeit und Kohärenz orientieren, und sich an der Gesundheit und den dafür notwendigen Ressourcen ausrichten. Es geht immer um das Individuum, um das subjektive Erleben und somit auch um die Selbstorganisation und Selbstheilung. Die Ideen sollten sich immer weiter entwickeln können und mehrere Möglichkeiten einschließen

Selbstverantwortung, Selbstbestimmtheit, Selbstwirksamkeit

Die Salutogenese berücksichtigt auch besonders die persönliche Wahrnehmung des Menschen und besagt, dass die Gesundheit auch maßgeblich von der Psyche abhängt. Menschen gehen mit bestimmten Situationen verschieden um, und die gesundheitlichen Konsequenzen unterscheiden sich auch dementsprechend stark. Das bedeutet auch, dass man seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen kann – mit Belastungen umgehen zu lernen ist zentral für jeden Menschen!

Zu einem gewissen Teil ist also jede und jeder von uns selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Die innere Einstellung macht einen großen Unterschied! Man kann also selbst sein Schicksal in die Hand nehmen und muss eine Belastung nicht einfach hinnehmen.

Wie gut das funktioniert, hängt auch mit dem sogenannten Kohärenzgefühl zusammen. Dieser zentrale Begriff im Modell der Salutgenese meint eine tiefe innere Zufriedenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl. Dafür braucht es drei Eigenschaften:

  • Verstehbarkeit: Man muss in der Lage sein, Zusammenhänge zwischen Geschehnissen im Leben herzustellen und diese verstehen
  • Bewältigbarkeit: Die Fähigkeit, mit den Geschehnissen umgehen zu können
  • Sinnhaftigkeit: Die Überzeugung, dass alles, was passiert, einen Sinn hat

Diese Eigenschaften entwickelt jeder Mensch besonders in den ersten 20 Lebensjahren, und je nach Ausprägung bestimmen sie, wie gut man mit Krisen umgehen kann. Somit hängt auch die Gesundheit maßgeblich von diesen Faktoren ab.

Resilienz

Eng verbunden ist die Salutogenese auch mit dem Begriff der Resilienz, was Widerstandsfähigkeit bedeutet. Je besser wir mögliche potentiell krank machende Umstände abwehren können, umso gesünder bleiben wir. Resiliente Menschen können in kritischen Situationen auf mögliche persönliche Ressourcen zurückgreifen, und können auch eine Krise als Möglichkeit zur Weiterentwicklung sehen.

Fazit zur Salutogenese

Durch die Stärkung der eigenen Gesundheitsressourcen kann das Wissen um die Salutogenese für mehr Gesundheit und Selbstbewusstsein sorgen. Herausforderungen werden somit besser bewältigt und Belastungen können besser abgewehrt werden. „Krankheit“ und „Gesundheit“ sind niemals absolut – Menschen befinden sich immer in einem wandelbaren Prozess irgendwo dazwischen. Durch diese Sichtweise ist die Salutogenese eine selbstbestimmte Perspektive, die viele verschiedene Faktoren berücksichtigt und dabei hilft, die Gesundheit zu fördern und zu erhalten.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung – fitte Mitarbeiter für ein gutes Betriebsklima

Gesunde, produktive und teamfähige Mitarbeiter sind ein Fixbestandteil im Erfolgsrezept jeden Betriebes. Deshalb ist die betriebliche Gesundheitsförderung auch ein Muss in jeder Unternehmensstrategie. Dazu gehört mehr als nur der ergonomische Arbeitsplatz – für das Wohlbefinden der Mitarbeiter gibt es viele verschiedene Maßnahmen, die langfristig die Gesundheit und die Motivation stärken.

Warum ist betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen so wichtig?

Fitte Mitarbeiter machen den Unternehmenserfolg überhaupt
möglich. Und gutes Teamwork ist essenziell für ein gutes Ergebnis. Schafft man
die Voraussetzungen, dass sich das Team am Arbeitsplatz wohlfühlt, so schafft
man die Basis für ein gutes Betriebsklima.

Vorteile für das Unternehmen

  • die Arbeitszufriedenheit wird langfristig
    gesteigert
  • Krankenstände und Fehlzeiten werden vermindert
  • besseres Betriebsklima
  • die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bleibt aufrecht
  • die Motivation der Mitarbeiter profitiert
  • gutes Image am Arbeitsmarkt

Vorteile für die Mitarbeiter

  • die individuelle Gesundheit wird gefördert
  • Stärkung der Belastungsfähigkeit
  • Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmoral
    profitieren
  • insgesamte Steigerung der persönlichen
    Lebensqualität
  • Förderung eines guten sozialen Umfelds am
    Arbeitsplatz

Welche Bereiche umfasst die betriebliche Gesundheitsförderung?

Einige Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kann man auch direkt im Unternehmen einsetzen.
Im Bereich der Ernährung kann man beispielsweise in der Kantine gesundes Essen
anbieten. Ein Obstkorb, oder gesunde Snacks wie Nüsse sind ebenfalls einfache
Maßnahmen, die einerseits den Mitarbeitern die Wertschätzung zeigen,
andererseits auch die Gesundheit fördern. Für die Arbeitsatmosphäre ist
insbesondere ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wichtig, aber auch
Temperatur und Beleuchtung sollten stimmig sein.

Auch für das psychische Wohlbefinden kann man sorgen: Insbesondere
das soziale Umfeld im Betrieb, den Teamgeist und die Betriebsatmosphäre sollte
man fördern. Unter anderem geht dies durch gemeinsame Aktivitäten. Vorschläge im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung wären beispielsweise Lauftreffs, Nordic Walking, etc.

Eng hängen alle diese Faktoren auch mit der Firmenfitness
zusammen. Beginnt man den Tag mit gemeinsamen Übungen, oder macht ein
Gesundheitscoaching miteinander, so wird nicht nur die persönliche Gesundheit,
sondern auch der Teamgeist gestärkt. Bewegung bringt Abwechslung in den Alltag und
sorgt ebenso für die Gesundheit. Somit kann man typische Büroleiden wie Rückenschmerzen effektiv bekämpfen und verhindern.

Vorträge und Kurse können ebenfalls verschiedene
Gesundheitsthemen behandeln. Es gibt bereits viele verschiedene Angebote, aus denen man auswählen kann.

Fazit

Es ist also eine gute Idee, für die Gesundheit seiner
Mitarbeiter zu sorgen. Immerhin sind sie diejenigen, die ein Unternehmen erst
erfolgreich machen können! Betriebliche Gesundheitsförderung geht auch gemeinsam,
somit wird der Teamgeist gestärkt. Dabei lohnt sich der finanzielle Aufwand, der für die
Gesundheit ausgegeben wird, auf jeden Fall. Denn: Durch weniger Krankenstände
und bessere Produktivität werden wiederum Kosten eingespart.

Businesscoaching Firmenfitness

Firmenfitness: Teamgesundheit bringt Erfolg für’s Business

Gesunde Mitarbeiter sind unersetzbar für ein Unternehmen. Schließlich sind sie es, die den Erfolg überhaupt erst möglich machen. Deshalb sollte man immer wieder auf die Teamgesundheit achten. Beispielsweise wäre eine Möglichkeit dazu die Firmenfitness.

Was ist Firmenfitness?

Einfach gesagt beinhalten Firmenfitnessprogramme Maßnahmen, die innerhalb oder außerhalb des Unternehmens die Gesundheit der Mitarbeiter fördern sollen. Hierfür geht der Betrieb eine Partnerschaft ein, und stellt somit einen Zugang zu diesen Programmen bereit. Firmenfitness gehört zu den Mitarbeitervorteilen, und drückt somit auch die Wertschätzung des Arbeitgebers aus. Ergonomische Grundlagen spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Firmenfitness als Win-Win-Situation

Typische Büroleiden wie Rückenschmerzen verursachen Beschwerden für die Mitarbeiter und Kosten für die Arbeitgeber. Schließlich sind diese ein häufiger Grund für Krankenstände, und die Produktivität hängt natürlich auch von der Gesundheit der Arbeitnehmer ab. Mithilfe von Präventionsmaßnahmen und einem Angebot von Firmenfitness kann man gegen berufsbedingte körperliche Beschwerden effektiv vorgehen und typischen Volkskrankheiten vorbeugen. 

Gleichzeitig können die Arbeitnehmer auch persönlich von den gemeinsamen Aktivitäten profitieren – für die eigene Gesundheit, als Ausgleich im Arbeitsalltag und für eine bessere Lebensqualität.

Vorteile

Für die Arbeitgeber:

  • weniger Krankenstände
  • stärkeres Betriebsklima
  • Mitarbeiter werden produktiver und leistungsfähiger
  • der Betrieb wird zusätzlich für Bewerber attraktiver
  • ein fittes Team ist motivierter, außerdem wird die Bindung an das Unternehmen gestärkt

Für die Mitarbeiter:

  • effektive Förderung der körperlichen Gesundheit
  • das Teamgefühl wird weiter gestärkt
  • besseres Betriebsklima durch
    gemeinsame Aktivitäten
  • Stressresistenz wird zusätzlich gestärkt
  • Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz
    werden erhöht

Firmenfitness als Chance

Um mithilfe von Firmenfitnessprogrammen nachhaltige Erfolge zu spüren, haben die einzelnen Mitarbeiter meist nur einen geringen Zeitaufwand. Also liegen die Vorteile klar auf der Hand. Gesundheit im Betrieb kann beispielsweise durch gemeinsame Aktivitäten erfolgen, etwa durch Bewegungseinheiten, oder auch Workshops. Auch individuell abgestimmte Pläne für die Mitarbeiter werden angeboten. Prinzipiell gibt es Firmenfitnessangebote sowohl online als auch direkt im Betrieb, je nachdem was bevorzugt wird. Dabei sind auch verschiedene Schwerpunkte möglich, die man setzen kann. Auch ein Businesscoaching kann Erfolg für die Teamgesundheit bringen, wenn dementsprechende Inhalte vermittelt werden.

Fazit

Firmenfitness zeigt nicht nur die Wertschätzung des Arbeitgebers und macht somit den Betrieb attraktiv, sie steigert auch Produktivität und Leistungsfähigkeit und vermindert die Kosten, die durch Krankenstände entstehen könnten. Gleichzeitig können sich Arbeitnehmer über eine bessere Teamatmosphäre und persönliche Gesundheit freuen. Somit hat Firmenfitness das Potenzial, den Erfolg im Business zu steigern.

Businesscoaching Firmenfitness
Rückengesundheit im Außendienst

Rückenschmerzen im Außendienst

Menschen im Außendienst sind viel unterwegs. Lange Autofahrten, Termindruck und ein unregelmäßiger Tagesrhythmus können aber auf Dauer auch der Gesundheit schaden. Deshalb gehört der Außendienst zu den Berufsgruppen, die besonders häufig von Rückenschmerzen betroffen sind.

Rückenschmerzen im Außendienst

Im Außendienst gibt es viel Abwechslung, soziale Kontakte und reichlich Autonomie. Durch diese Tätigkeit verbringt man allerdings viel Zeit im Auto, und oftmals ist der Termindruck und der damit verbundene Stress hoch. Durch das viele Sitzen fehlt oft die Bewegung, die starre Haltung begünstigt die Entstehung von Rückenschmerzen und Nackenverspannungen. Deshalb sollten Menschen in diesem Tätigkeitsfeld besonders auf ihren Körper hören, und schnell handeln, damit keine langfristigen Folgen für die Gesundheit drohen.

Was macht das viele Autofahren mit dem Körper?

Zunächst einmal verbringt man beim Autofahren viel Zeit in einer starren Haltung. Das bedeutet eine große Belastung für Wirbelsäule, Muskeln und Bänder. Außerdem ist der Körper verschiedenen Kräften ausgesetzt, zum Beispiel beim Beschleunigen und Bremsen, aber auch der seitlichen Neigung in Kurven. Diese Belastungen, kombiniert mit der asymmetrischen Muskelanspannung beim Treten der Pedale, führen in Summe zu Verspannungen, Rückenschmerzen, sowie Nacken-, Kopf- und Schulterschmerzen.

Tipps für die Rückengesundheit im Außendienst

Der offensichtlichste Schritt ist wahrscheinlich, darauf zu achten, dass der Dienstwagen gut ausgestattet ist. So sollte der Autositz ergonomisch geformt, verstellbar und gut gefedert sein. Ein schallgedämpfter Innenraum und eine Klimaanlage, sowie eine Standheizung sind ebenfalls wichtig für das Wohlbefinden. Für Arbeiten im parkenden Auto gibt es auch spezielle Aufstellmöglichkeiten für Notebooks, um die Haltung zu verbessern.

Pausen einplanen ist ebenso wichtig. Hier sollte man das Auto immer wieder einmal verlassen und zum Beispiel auf einer Raststätte umhergehen. Vielleicht auch einmal Strecken, Lockerungs- und Dehnungsübungen machen. Oder die Telefonate im Stehen führen. Hauptsache, nicht zu lange am Stück sitzen!

Aber auch im Stau, vor Ampeln oder bei anderen unfreiwilligen Zwischenstopps kann man die Zeit nutzen, um den Rücken bewusst zu entspannen. Es hilft, sich kurz zu strecken, oder ganz bewusst die Muskeln anzuspannen, um anschließend wieder komplett locker zu lassen.

Um fit zu bleiben, sollte man auch auf die Ernährung achten. Das kann, besonders wenn man viel unterwegs ist, sehr schwer fallen. Trotzdem ist es wichtig, regelmäßig zu essen, und auch darauf zu achten, dass man nicht gerade von Fast-Food lebt. Für den Kreislauf sollte man außerdem genug trinken – am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.

Als Ausgleich für das viele Autofahren hilft es, sich in der Freizeit zu bewegen. Sport ist gesund, stärkt die Haltemuskulatur und trägt zu einem gesunden Rücken bei. Als Bonus hilft er auch bei der Stressbewältigung und unterstützt die psychische Gesundheit.

Unterstützend kann man sich auch immer wieder der eigenen Haltung bewusst werden, und in sich hineinhören, wie sich der Körper gerade anfühlt. Zwischendurch aufrichten, Anspannungen auflösen und die Haltung nicht starr werden lassen – so kann man seine Körperwahrnehmung und somit die Rückengesundheit nachhaltig stärken.

Die Psyche auch nicht vernachlässigen!

Auch wenn man es nicht sofort denken würde, aber für einen gesunden Rücken sollte man auch auf seine mentale Gesundheit achten. Schließlich beeinflusst die Psyche die Haltung und umgekehrt! Ohne ein gutes Zeitmanagement gerät man in diesem Beruf schnell einmal in den Dauerstress. Das versetzt den Körper in eine ständige Alarmbereitschaft und sorgt unter anderem für Verspannungen. So kommen Rückenschmerzen besonders im Außendienst häufig vor. Deshalb sind Zeitpuffer und Selbstorganisation, sowie ein ordentliches Zeitmanagement absolut wichtig für die Gesundheit im Außendienst. Entspannungsübungen und Wellness dürfen aber auch nicht fehlen, um den Stress bewältigen zu können.

Fazit

Auch wenn der Außendienst für Körper und Geist oftmals zur Belastungsprobe wird – mit einigen Tipps kann man sich Abhilfe verschaffen. Wenn jedoch besonders starke und/oder langanhaltende Schmerzen auftreten, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe aufsuchen, um bleibende Schäden zu vermeiden. Langfristig gesehen ist es immer die bessere Option, auf seinen Körper zu hören!

Rückengesundheit im Außendienst

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Rückenschmerzen bei Müttern, Stress, Verspannungen

Rückenschmerzen bei Müttern – Geht’s Mama gut, geht’s der Familie gut

Eltern schleppen viel mit sich herum – das Kind auf der Hüfte, vollbepackte Tasche in der Hand, und den Kopf voll mit all den Alltagssorgen. Da ist es kein Wunder, dass besonders bei Müttern von kleinen Kindern oftmals der Rücken schmerzt. Das muss jedoch nicht sein – man kann auch selbst etwas dagegen tun.

Woher kommen die Rückenschmerzen bei Müttern?

Da denkt man, dass die lästigen Haltungsthemen während der Schwangerschaft nach der Geburt endgültig abgeschlossen sind, doch in der Realität haben viele Mütter auch noch längere Zeit nachher Rückenschmerzen. In der ersten Zeit liegt das vor allem daran, dass das Bindegewebe für die Geburt gelockert wird, was sich auf Bandscheiben und Beckenstrukturen auswirkt, die nicht mehr ausreichend gefestigt sind.

Zwar werden diese Veränderungen meist wieder rückgebildet, aber auch der Alltag mit Baby und Kind kann zur Herausforderung für den Rücken werden. Häufiges (falsches) Bücken und Tragen des Kindes, Stillen in einer verkrampften Position, sowie nächtliches Aufstehen verstärken Verspannungen der Muskulatur. Außerdem kann es schnell einmal passieren, dass man im allgemeinen Trubel den Sport eher zurückstellt, dabei ist Bewegungsmangel ein Hauptauslöser von Rückenproblemen. Ist ein Babytragetuch nicht richtig gebunden, fördert es unter anderem ein Hohlkreuz und kann zu Rückenschmerzen führen. Außerdem darf man nicht die Belastung durch Stress und Hektik vergessen, die Verspannungen auslösen können.

Rückenschmerzen bei Müttern, Stress, Verspannungen

Was tun bei Rückenschmerzen?

Ein Lichtblick für betroffene Frauen ist, dass man auch selbst etwas dagegen tun kann, und dass diese Art der Rückenschmerzen auch meist nicht chronisch wird. Ein frühes Eingreifen ist jedoch zu empfehlen, da man beginnende Probleme leichter managen kann als langanhaltende Schmerzen. Besonders bei starken oder hartnäckigen Schmerzen sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Sich Zeit für sich selbst nehmen

Oft ist besonders die psychische Belastung im Alltag mit Kind hoch. Auch hohe Erwartungen an sich selbst spielen eine tragende Rolle. Deshalb ist es wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, und auf den eigenen Körper zu hören. Immer wieder innezuhalten und auf die Haltung zu achten gehört ebenso dazu! Auch Wellness darf man nicht vergessen: Schließlich werden Schmerzen oft von Verspannungen ausgelöst, und gegen diese ist Entspannung ein wirksames Gegenmittel. Deshalb sollte man auf sich selbst achten, um Wohlbefinden und Gesundheit zu fördern.

Vorbeugen

Schwangerschaftsgymnastik fördert die Rückengesundheit vor der Geburt, Rückbildungsgymnastik ist eine effektive Art, Schmerzen zu lindern und ihnen vorzubeugen. Außerdem hilft es, aktiv zu sein und sich zu bewegen. So kann man auch das Gleichgewicht zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur wieder herstellen.

Den Alltag mit Kind rückenschonend gestalten

  • Beugen und Hochheben sollte man immer mit einem möglichst geraden Rücken. In die Knie gehen, das Kind nehmen und mit geradem Rücken hochheben, so kann man den Rücken schonen.
  • Beim Tragen des Kindes sollte man die Trageposition öfter wechseln, damit keine einseitige Fehlbelastung entsteht. Außerdem hilft es, wenn man das Gewicht möglichst nahe am Körper behält.
  • Rückenfreundliche Positionen beim Stillen sorgen für Entspannung und Wohlbefinden. Helfen kann hier zum Beispiel ein Stillkissen. Beim Wickeln sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass man die Höhe des Wickeltischs richtig wählt, sodass man aufrecht stehen kann.
  • Aktiv bleiben: Bewegung ist essenziell für einen gesunden Rücken. Auch bei einem vollbepackten Terminkalender können kurze Übungen in den Alltag integriert werden und die Gesundheit fördern. Oftmals werden Rückenschmerzen auch durch muskuläre Dysbalancen oder eine schwache Haltemuskulatur ausgelöst, deshalb können Kräftigungsübungen helfen. Und: Sport kann auch zum mentalen Wohlbefinden beitragen.

Auch wenn Rückenschmerzen für viele Mütter an der Tagesordnung stehen, gibt es doch viele Tipps, die dagegen helfen können. So wird der Alltag erleichtert und die Gesundheit nachhaltig gefördert.