Persönlichkeitswachstum

Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitswachstum

Eine Persönlichkeit haben wir alle, das ist klar. Was wäre ein Mensch überhaupt ohne sie? Diese Persönlichkeit ist aber keineswegs statisch, sondern sie verändert sich laufend, über die gesamte Lebensspanne hinweg. Das ist auch sehr wichtig, um gut und gestärkt durchs Leben gehen zu können. Dabei hat man auch selbst ein „Mitspracherecht“, denn den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung kann man auch selbst aktiv gestalten, um den eigenen Charakter weiterzuentwickeln.

Warum ist die Persönlichkeitsentwicklung so wichtig?

Das persönliche Wachstum bringt viele positive Effekte mit sich. Gestärkte Persönlichkeiten haben nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld einen Vorteil. Eine mentale Stärke, hohe Lebenszufriedenheit und gute Problemlösungsfähigkeiten sind beispielweise Merkmale einer reifen Persönlichkeit. Durch die Persönlichkeitsentwicklung kann man außerdem noch weitere Vorteile erreichen, wie etwa:

  • Unabhängigkeit
  • Anpassungsfähigkeit an neue Situationen
  • Innere Stärke
  • Selbstkenntnis
  • Offenheit
  • Resilienz

Die drei Säulen der Persönlichkeitsentwicklung

Damit der Gestaltungsprozess der eigenen Persönlichkeit überhaupt funktionieren kann, braucht drei grundlegende Bausteine:

  1. Selbsterkenntnis: „Wer bin ich? Was zeichnet mich aus, was ist typisch für mich? Was sind meine Stärken und Schwächen, was macht mich Einzigartig?“ Solche und noch weitere Fragen kann man sich stellen, um ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wer man ist. Das ist zu Beginn der Persönlichkeitsentwicklung auch nötig, wobei Selbstreflexion, aber auch Feedback durch gute Freunde hilfreich sein können.
  2. Selbstakzeptanz: Man möchte mit der Persönlichkeitsentwicklung ja niemand anderes werden, sondern das Beste aus sich selbst herausholen. Deshalb ist es wichtig, sich und seine Persönlichkeit anzunehmen, wie man (aktuell) ist.
  3. Selbstveränderung: Der eigentliche Prozess, die Entwicklung, erfolgt hier. Um wachsen zu können, braucht es aber ein konkretes Ziel vor Augen, wie man sich entwickeln möchte. Das kann Gewohnheiten, aber auch Eigenschaften und Fähigkeiten betreffen. Dazu braucht man Willenskraft, Disziplin, Mut und Zeit.

Die drei Säulen sind voneinander abhängig, sie bedingen sich gegenseitig. Das bedeutet aber auch, dass man kann keine davon vernachlässigen darf, sondern auf alle drei achten sollte.

Merkmale starker Persönlichkeiten

Starke Persönlichkeiten sehen die Dinge realistisch, aber zuversichtlich. Probleme werden nicht „aufgeblasen“, negative Gedanken nicht überbewertet.

Die Beobachtung der eigenen Emotionen sorgt für innere Stärke, indem man Gefühle bewusst wahrnimmt und richtig einordnet.

Sich Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu nehmen, Achtsamkeit und Reflexion zeugen ebenfalls von einer gereiften Persönlichkeit.

Probleme werden anerkannt, nötige Veränderungen getroffen, damit sie sich nicht mehr wiederholen.

Starke Persönlichkeiten verlangen außerdem nicht zu viel von sich selbst. Das gilt nicht nur für die Ansprüche an sich selbst, sondern auch an andere. Dazu zählt, dass sie wissen, dass Fehler passieren können, und man das beste aus einer Situation machen kann.

Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung

Nun stellt sich natürlich auch die Frage, wie man selbst seine Persönlichkeit entwickeln kann. Dazu gibt es glücklicherweise einige Tipps und Vorschläge. Weil Persönlichkeitsentwicklung allerdings ein sehr individuelles Thema ist, sind diese nicht allgemeingültig, sondern als Inspiration zu sehen.

  • Zunächst sollte man eine Richtung definieren. „Wo möchte ich überhaupt, dass meine Entwicklung hinführt? Wer möchte ich sein?“ Durch die Beantwortung dieser Fragen, kann man die eigenen Ziele und Prioritäten identifizieren.
  • Einen Schritt nach dem anderen machen: Alles auf einmal geht auch nicht wieder. Es ist besser man legt den Fokus auf einzelne Punkte nacheinander.
  • Veränderungen forcieren! Gewohnheiten zu durchbrechen kann anstrengend sein, aber es ist dringend nötig, um die Persönlichkeit entwickeln zu können.
  • Verantwortung übernehmen – für sich selbst, die eigenen Entscheidungen, und das eigene Handeln. Wer sich in eine Opferrolle begibt, entwickelt sich nur schwer weiter. Schließlich ist Eigenverantwortung nötig, um beeinflussen zu können, wie man sich verändert.
  • Neue Fähigkeiten erlernen: Beim Lernen entwickelt sich die Persönlichkeit, und als positiver Nebeneffekt wächst auch das eigene Selbstvertrauen!
  • Sich Herausforderungen stellen: Jedes Problem, jede Krise und jede Herausforderung lässt einen die eigenen Grenzen austesten und über sie hinauswachsen. Man lernt außerdem viel über sich selbst dazu.
  • Gespräche führen und Standpunkte hinterfragen gehören ebenfalls zur Persönlichkeitsentwicklung. Schließlich kann eine andere Meinung die Selbstwahrnehmung auch ergänzen, und aus Diskussionen geht man mit neuen Denkweisen und einem gefestigten Bewusstsein hervor.
  • Weitere Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung sind Geduld und Durchhaltevermögen. Schließlich ist es ein langer Prozess, man sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn Ergebnisse nicht von heute auf morgen ersichtlich sind.
  • Ein Coaching kann ebenfalls helfen, zu seinem neuen Ich zu finden. Auch hier kann man Denkanstöße finden, Reflexion durchführen und Feedback erhalten. Durchhaltevermögen ist auch einfacher, wenn man nicht auf sich allein gestellt ist.

Fazit

Persönlichkeitsentwicklung ist also notwendig, um stark und erfolgreich durchs Leben zu gehen. Dabei ist es gut zu wissen, dass man aktiv und bewusst mitgestalten kann, wie man sich entwickelt. Durch verschiedene Strategien und Tipps kann man von den zahlreichen Vorteilen der Persönlichkeitsentwicklung profitieren, den nicht nur im Beruf, sondern auch privat zahlt sich eine gestärkte Persönlichkeit aus.

Persönlichkeitsentwicklung stand

Die richtige Haltung im Schlaf

Wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens im Schlaf. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass man auch die Schlafumgebung gut an den Körper anpassen sollte, um Verspannungen und Schmerzen zu vermeiden. Für die Gesundheit spielt die richtige Haltung im Schlaf eine wichtige Rolle.

Haltung im Schlaf

Die Rückenlage

Für Nacken und Rücken am gesündesten ist die Rückenlage. Die Wirbelsäule ist in dieser Schlafposition gerade. Vor allem, wenn man mit Verspannungen zu kämpfen hat, ist das Schlafen auf dem Rücken vorteilhaft. Hierbei ist es allerdings wichtig, ein dünneres Kissen zu wählen, da sonst der Nacken und Rücken nicht vollständig entlastet werden können.

Ausnahme hier sind jedoch Personen, die mit dem Schnarchen zu kämpfen haben, da es zu Atemaussetzern kommen kann. Die Zunge könnte nämlich etwas in den Rachen zurückfallen, wodurch sich die Atemwege verengen. Somit entstehen Schnarchgeräusche, bei einer besonders schmalen Verengung kann der Atem sogar aussetzen. Wenn dies unentdeckt bleibt, können ernste gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck und hoher Puls entstehen. In Folge ist auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht.

Die Seitenlage

Auf der Seite zu schlafen kann hingegen Schnarchen reduzieren. Allerdings kann diese Position die Wirbelsäule teilweise stauchen. Auch Hüften und Knie können etwas darunter leiden. Hier kann ein Kissen zwischen den Knien Abhilfe verschaffen. Außerdem sollte man den Hohlraum zwischen Schulter und Hals mit einem Kissen auffüllen.

Auf der rechten Seite zu schlafen kann für Menschen mit Herzinsuffizienz besonders gesund sein, da die Hauptschlagader nach links gebogen ist, und das Blut daher leichter nach oben gepumpt werden kann. Sodbrennen kann man hingegen in der linken Seitenlage vorbeugen, weil der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verhindert wird.

Die Bauchlage

Eher unvorteilhaft ist hingegen die Bauchlage. Der Hals ist hierbei verdreht und man überlastet den Nacken. Sogar die Kiefergelenke kann diese Position beanspruchen, oder es kann zu Verspannungen im Gesichtsbereich kommen. Außerdem klagen manche Bachschläfer über nächtlich eingeschlafene Arme, Hände oder Finger.

Was ist nun die optimale Schlafposition?

Es gibt nicht eine einzige richtige Haltung im Schlaf. Schließlich bewegt man sich auch während des Schlafes. So ist auch für den Rücken ein Wechsel aus Rücken- und Seitenlage am besten. Hierbei vermeidet man eine einseitige Belastung der Wirbelsäule. Diese Wechsel geschehen aber auch ganz automatisch, außer eine unpassende Matratze oder ähnliches behindert sie. Ungünstig ist hingegen die Bauchlage.

Harte oder weiche Matratze

Die Wahl der Matratze kann einen großen Unterschied machen: Weder zu hart noch zu weich sollte sie sein. Eine zu harte Matratze zwingt oft in die Bauchlage, wobei die Wirbelsäule meist verdreht wird. Speziell die Halswirbelsäule wird in dieser Position besonders stark belastet. Sogar Bandscheibenvorfälle können begünstigt werden. Der Rücken kann sich auch auf diesen zu festen Matratzen nicht richtig entspannen, wodurch Verspannungen, Durchblutungsstörungen und Nervenquetschungen die Folge sein können, so Hans Malzl, Leiter der Physikalischen Schlafforschung des Instituts Proschlaf in Salzburg.

Aber auch zu weiche Matratzen sind nicht immer gut für den Rücken, weil die Wirbelsäule durchhängt. Fachleute raten daher oft auch vom Wasserbett ab, da es in der Körpermitte am stärksten nachgibt.

Idealerweise sollte die Unterlage den Schlaf in Seitenlage gestatten. Dabei sollten Schulter und Becken gerade so weit einsinken, dass die Wirbelsäule wie beim aufrechten Stehen gerade ist. Bandscheiben werden so am besten mit Nährstoffen versorgt und die Muskeln können sich entspannen. Voraussetzung dafür ist eine möglichst punktelastische Matratze, die besonders dem Körpergewicht des Schläfers angepasst ist. In der Rückenlage hingegen erhält die passende Matratze die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule. Nach ungefähr zehn Jahren sollte man eine neue Matratze anschaffen, da das alte Modell zwar noch gut aussehen mag, ergonomisch aber nicht mehr optimal ist.

Der Lattenrost und das Kissen

Der Lattenrost sollte die Matratze gut stützen und qualitativ hochwertig sein. Auch den Kopfpolster sollte man gut wählen: Mit einem schlechten Kissen können Probleme mit der Halsmuskulatur und Nackenverspannungen die Folge sein. Ein gutes Kopfkissen sollte den Nacken stützen und den Hohlraum, der zwischen Schulter und Wirbelsäule entsteht, ausfüllen. So sollte die Wirbelsäule vom Hals bis zum Becken auf einer geraden Linie liegen. Allgemein macht ein gutes Kissen außerdem Positionswechsel mit, da die meisten Menschen nicht in einer Haltung liegen bleiben.im.

Eine professionelle Beratung zu Matratze, Kissen und Schlafplatz ist sehr  empfehlenswert und bei der Wahl sollte auch nicht unbedingt gespart werden, da wir doch einen wesentlichen Teil unserer Lebenszeit schlafend verbringen. Die Wahl der Matratze und des Schlafplatzes sollte auf jeden Fall auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Wenn Haltung zur Gewohnheit wird – So schaffst du dein Wunschergebnis

Unser Alltag entscheidet, welche Haltung wir über den Tagesverlauf einnehmen (müssen). Wenn jemand zum Beispiel einen sitzenden Beruf hat, passt der Körper die Haltung an die vorwiegend sitzende Tätigkeit an. Oder anders ausgedrückt: Der Körper eines Zimmerers sieht anders aus als der eines Buchhalters. Nicht nur der Beruf, auch Freizeit- und andere Alltagsaktivitäten beeinflussen uns. Ein Gewichtheber hat einen anderen Körperbau als eine Balletttänzerin.

Gewohnheit - Handynacken

Was sind Gewohnheiten

Gewohnheiten sind Handlungen, Denk- und Verhaltensweisen, die automatisch in unserem Alltag ablaufen. Durch Gewohnheiten und routinemäßige Handlungen spart unser Gehirn Denkressourcen und Energie. Über Aufgaben, die täglich auftreten und somit die gleiche Handlung erfordern, müssen wir nicht immer wieder neu nachdenken bzw. diese planen. Der Nachteil dieser Automatisierung ist, dass wir uns auch schlechte oder destruktive Gewohnheiten angewöhnen können. Unser Gehirn bewertet hier nicht zwischen gut oder schlecht – es führt einfach aus und versucht, zu automatisieren.

Ergebnisse von Gewohnheiten

Jede Gewohnheit führt zu einem Ergebnis. Wer seine Gewohnheiten verändern möchte, muss sich die Frage stellen: „Welches Ergebnis möchte ich erzielen? Und bin ich mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden?“ Wenn du zum Beispiel einen Sixpack haben willst, du vor dem Spiegel stehst und du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist, musst du deine täglichen Gewohnheiten ändern.

Schon Albert Einstein sagte: „Wer jeden Tag das Gleiche tut und sich andere Ergebnisse erwartet, ist wahnsinnig.“

Gewohnte Fehlhaltungen und aufrechte Haltungsmuster

Da das Gehirn ständig versucht zu vereinfachen und Muster zu erkennen, ist auch unsere Körperhaltung nichts anderes als das Resultat eines Haltungsmusters. Die Körperposition, die wir über den Tagesverlauf am längsten einnehmen, wird zur Gewohnheit. Wenn wir lange sitzen, passen sich der Körper und die beteiligten Strukturen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, …) dem langen Sitzen an. Das Ergebnis ist häufig ein Rundrücken oder Hohlkreuz.

Gewohnheiten, die deine Haltung positiv beeinflussen können

  • Ein Bewusstsein für die eigene Körperhaltung entwickeln und diese bei Bedarf immer wieder in die richtige Position korrigieren. Dadurch merkt sich unser Gehirn die „neue aufrechte Haltung“ und bei regelmäßiger Wiederholung wird dies zur Gewohnheit.
  • Bewusstseinsübungen für die Haltung in den Alltag integrieren. Zum Beispiel: Jedes Mal, wenn ich mich vor den PC setze, achte ich kurz auf meine aufrechte Sitzposition.
  • Morgens beim Aufstehen die Wirbelsäule in alle Richtungen bewegen. Durch diese Regelmäßigkeit wird unsere Wirbelsäule beweglicher.
  • 2-3 mal pro Woche Kräftigungsübungen für die Muskulatur.
  • Ausreichend Wasser trinken. Pro 25 kg Körpergewicht ungefähr 0,7-1 l Wasser pro Tag trinken.
  • Variation und Veränderung auch als Gewohnheit integrieren. Beim Sitzen ist zum Beispiel die beste Sitzposition immer die Nächste.
  • Regelmäßig ein Haltungscoaching besuchen.

Wie lange dauert es, um uns zu verändern

Wie lange es tatsächlich dauert, dass ein Verhalten zur Gewohnheit wird, hängt von sehr vielen Faktoren ab und ist daher nicht so einfach zu beantworten. Je nach Schwierigkeit dauert es laut einer Studie von Phillippa Lally et al vom University College London zwischen 18 und 254 Tage, um eine Gewohnheit fix in den Alltag zu integrieren.

Gewohnheiten verändern – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Die Ursache für die Angewohnheit herausfinden. Du kannst dich zum Beispiel Fragen: „Warum sitze ich fast nie aufrecht vor dem Schreibtisch?“
  2. Was kann als „Ersatz“ dafür dienen?
  3. Die Ursache beseitigen: Du möchtest weniger Naschen => Kauf keine Süßigkeiten und verschenke die, die du zuhause hast.
    Was ist dein Ziel? Was motiviert dich zur Veränderung? Mach dir das immer wieder bewusst.
  4. Fixe Zeiten: Absolviere deine neue Gewohnheit immer zu fixen Tageszeiten.
  5. Such dir eine Person, mit der du das Vorhaben teilst. Diese Person kann dich anspornen, kontrollieren oder macht vielleicht sogar mit.
  6. Vermeide Ausreden.

Viel Spaß und Freude bei deinem neuen Alltag!